Das Karussell von Kauf und Verkauf der Emissionsrechte drehe sich mittlerweile so schnell, dass immer mehr illegale Machenschaften darin versteckt werden könnten, so Interpol-Sprecher Davyth Stewart. So klauten Hacker Daten aus Firmennetzwerken und verschafften sich so Zugang zu den wertvollen Emissionsrechten, deren Marktvolumen auf mehr als 130 Mrd. Euro geschätzt wird. Die so bezogenen Verschmutzungsrechte würden von den Hackern doppelt weiterverkauft; auch würden Messungen, die der Zuteilung von Emissionsrechten vorausgehen, manipuliert. Als Konsequenz fordert die internationale Polizeibehörde eine stärkere Überwachung des Emissionsrechtehandels auf globaler Ebene sowie entsprechende gesetzliche Regulierungsmaßnahmen.