Metro – Doppelt hält besser
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Als „Befreiungsschlag"" bezeichnete Metro-Chef Olaf Koch die angekündigte Aufspaltung der Metro-Gruppe. Aus dem Mischkonzern werden zwei getrennte, jeweils börsennotierte Unternehmen, die Elektroniksparte Media-Saturn und der Lebensmittelhandel um die Real- und Cash&Carry-Märkte. Die Metro-Aktie sprang am Mittwoch prompt um 10% auf rd. 28 Euro und hat dieses Niveau fast gehalten. AR und HV müssen noch zustimmen, doch daran wird der Plan nicht scheitern. Der Befreiungsschlag, heißt es, beziehe sich auf die Transformation der Metro Gruppe hin zu unabhängigen und schlagkräftigeren Einheiten und somit attraktiveren Aktien. So dürfte etwa der Konglomeratsabschlag, mit dem Papiere von Mischkonzernen gehandelt werden, bei der Metro-Gruppe zukünftig entfallen. Die jetzigen Aktionäre erhalten Anteile an beiden Gesellschaften. An den Machtstrukturen von Media-Saturn wird sich wenig ändern.
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