SPD – Wohin mit Martin Schulz?
Es war schon ein ziemlich bizarres Oster-Theater, das die SPD über die Feiertage aufgeführt hat. Stehen die Chancen doch denkbar schlecht, dass nach der Bundestagswahl in zweieinhalb Jahren mal wieder ein Sozialdemokrat zum Kanzler gekürt wird. Sollte Amtsinhaberin Angela Merkel 2017 erneut antreten, wovon zumindest die SPD-Spitze fest ausgeht, ist für den sozialdemokratischen Herausforderer kein Blumentopf zu gewinnen. Entsprechend tief sitzt denn auch der Frust in der SPD. Da anders als 2013 mit Peer Steinbrück kein prominenter Sozialdemokrat auf den Harakiri-Posten des Kanzlerkandidaten drängt, wird wohl Parteichef Sigmar Gabriel in den sauren Apfel beißen müssen.
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