VW ist seit 2000 an Scania beteiligt und hält direkt und indirekt bereits 89,2% der Stimmrechte und 62,6 % des Kapitals an dem Nutzfahrzeugunternehmen. Auf Grund rechtlicher Beschränkungen zum Schutz der Minderheitsaktionäre kann der Konzern aber nach eigenen Angaben das volle Potenzial einer operativen Zusammenarbeit nicht realisieren. Eine vollständige Übernahme würde dies ändern. VW will den Deal aus Barmitteln, durch eine Kapitalerhöhung über 2 Mrd. Euro und eine Hybridanleihe finanzieren. Die vollständige Integration des schwedischen Konzerns soll langfristig mehrere hundert Millionen Euro an Synergieeffekten bringen.