China – Wenn die Altersarmut an die Türe klopft
Es sind die Nachwehen eines Kapitels, das wohl als das dunkelste der chinesischen Geschichte bezeichnet werden dürfte. Einer Zeit, in der Mao Zedong 1958 im Zuge des „Großen Sprungs nach vorn” zur Ausrottung der „vier Plagen” pfiff und es am Ende rd. 2 Mrd. erschöpfte Spatzen vom Himmel regnete. Nur wenig später sah sich China gezwungen, die als Nahrungsdiebe geächteten Vögel zur Schädlingsbekämpfung aus der Sowjetunion zu importieren. Der von der Kampagne ausgelösten Hungersnot fielen 14 Mio. bis 55 Mio. Chinesen zum Opfer. In jene Phase integriert sich nahtlos die berüchtigte Ein-Kind-Politik der Kommunisten, die 1980 nach Maos Tod landesweit u. a. zur Ernährungssicherung eingeführt wurde.
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