Geldpolitik – Ein Paradigmenwechsel liegt in der Luft
Börsianer argumentieren gerne, dass politische Entscheidungen an der Börse nur kurz Einfluss haben. Nach dem Briten-Votum und der US-Wahl könnte sich indes die weltweite Geldpolitik nachhaltig ändern. Der designierte Präsident Donald Trump und die Briten-Premier Theresa May vollziehen einen abrupten Wechsel in der Haushaltspolitik, weg vom Sparen, hin zum Deficit Spending. Der eine, um die wirklich marode Infrastruktur aufzurüsten und die Konjunktur anzukurbeln, die andere, um die Folgen des Brexits für die Wähler möglichst gering zu halten, weil May, die ursprünglich keine EU-Gegnerin war, jetzt den Brexit zu ihrem Erfolg machen will.
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