Leica – Blackstone beerdigt angeblich seine Verkaufspläne
Seit 2017 hat Blackstone versucht, einen Käufer für seinen 44%-Anteil am Kamerahersteller Leica zu finden. Bisher ohne Erfolg. Das liegt weniger an den geschäftlichen Perspektiven des populären Traditionsunternehmens aus dem hessischen Wetzlar als vielmehr an der bockigen Haltung des Mehrheitsaktionärs Andreas Kaufmann (56%), der wiederholt Gespräche mit potenziellen Interessenten wie Zeiss blockiert haben soll. Der Österreicher hatte Leica nach seinem Einstieg 2004 vor der Pleite gerettet. Heute ist er Aufsichtsratsvorsitzender und möchte auch weiterhin gerne möglichst alleine das Sagen haben. Am besten ließe sich das mit einem Börsengang bewerkstelligen, auch wenn das aufwändig und teuer ist.
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