Quirin Bank steht unter Handlungsdruck
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Not macht erfinderisch. Unter dieser Handlungsmaxime steht derzeit die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Bank. So hat eine Untersuchung von rund 500 Depots von Nicht-Kunden der Quirin Bank ergeben, dass ein regelrechter Anlagenotstand herrscht. In vielen Depots würden zu hohe Cash-Bestände, teure Bankprodukte sowie unsystematische Risiken durch eine zu starke Gewichtung von Wertpapieren die Rendite der Anleger gefährden, teilte die Bank mit. Die Ergebnisse dieses so genannten „Vermögens-Checks"" geben jedoch wenig Anlass zur Verwunderung. Dass hierzulande, in Zeiten eines langanhaltenden Niedrigzinsumfeldes, ein Anlagenotstand herrscht, ist wenig überraschend. Ebenso die schon traditionell hohe Risikoaversion der Deutschen, die auf Kosten der Anlagerendite geht. Das belegen auch aktuelle Zahlen des Deutschen Aktieninstituts in einer Erhebung zur Anzahl der Aktionäre (s. Brief v. 13.2.).
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