Der Abschied von PSD Banken hat Folgen für Sportarenen in Deutschland: In Düsseldorf, wo die Sparda-Bank West voraussichtlich die kleinere PSD Bank Rhein-Ruhr übernimmt, erscheint eine Umbenennung der Halle PSD Bank Dome naheliegend. Nach PLATOW-Informationen hat der Verband der Sparda-Banken Anfang Juni bereits die Marke „Sparda-Bank Arena“ angemeldet – ein Indiz dafür, wie die Spielstätte des Eishockeyvereins Düsseldorfer EG künftig heißen wird. Im Jahr 2021 hatten sich PSD Bank und der städtische Träger auf eine „langfristige Partnerschaft“ verständigt. Noch ist allerdings nichts offiziell entschieden.

FSV Frankfurt spielt bald in BBBank Arena

Mehr Klarheit herrscht bereits in Frankfurt: Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang, Spielstätte des Fußballvereins FSV Frankfurt, wird künftig voraussichtlich nach der BBBank benannt. Denn die PSD Bank Hessen-Thüringen geht absehbar in der weitaus größeren Genossenschaftsbank mit Sitz in Karlsruhe auf. Die Generalversammlung der PSD Bank stimmte der Fusion am Dienstag zu, die Vertreterversammlung der BBBank wird am Samstag eine Entscheidung treffen. Danach wäre auch der Weg für eine Namensänderung frei. Der aktuelle Vertrag läuft bis Sommer 2028. Details zum künftigen Auftritt stehen noch aus.

Während in Düsseldorf und Frankfurt das grüne Licht voraussichtlich ausgeht, leuchtet es in Nürnberg für längere Zeit: Denn erst im vergangenen Jahr einigte sich die PSD Bank Nürnberg mit der Betreibergesellschaft auf einen Fünfjahresvertrag – mit Option auf Verlängerung. Zuvor hatte die Nürnberger Versicherung die Spielstätte des Eishockeyteams Ice Tigers gesponsert.

Schlittschuhe für Florian Rentsch

Die Umbenennung ist für die Banken ein heikles Thema – gerade in Düsseldorf. Erst Ende September stimmen die Vertreter der Mitglieder über den Zusammenschluss ab. Auch wenn eine Fortführung des PSD-Sponsorings nach einer Fusion kaum vorstellbar ist, will die Sparda-Bank eine Entscheidung nicht vorwegnehmen. „Überlegungen zum PSD Bank Dome werden […] erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden“, schreibt uns eine Sprecherin. Auch der Sparda-Verband äußert sich nicht, wozu die Marke „Sparda-Bank Arena“ dienen soll.

Bisher schlägt das Herz von Florian Rentsch, Vorstandsvorsitzender des Sparda-Verbands, für den Fußball. Bis 2025 saß er im Präsidium des Drittligisten Wehen Wiesbaden. Nun muss er sich vermutlich für Eishockey erwärmen.