Der US-Konzern Kellogg verstärkt mit diesem Zukauf sein Snack-Geschäft, das perspektivisch eine gleichwertige Säule neben der traditionellen Cerealien-Sparte werden soll. Kellogg ist mit einem Umsatz von knapp 13 Mrd. Dollar (2010) und 32 000 Mitarbeitern einer der größten Cerealienhersteller der Welt. Rund 1 700 P&G-Beschäftigte wechseln nun zu Kellogg.

P&G schafft damit im zweiten Anlauf die Trennung von Pringles. Ein erster Verkaufsversuch 2011 scheiterte an bilanzrechtlichen Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC bei dem ins Auge gefassten Käufer Diamond Foods. P&G verabschiedet sich damit von der Lebensmittelbranche und konzentriert sich künftig ganz auf das Konsumgütergeschäft.