Der veräußerte Geschäftsbereich, der unter dem Namen „Clevios“ firmiert, produziert und vertreibt insbesondere flüssige Polymerchemikalien. Die Transaktion, die über einen kombinierten Share und Asset Deal zustande kommt, soll im vierten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Über die genauen Modalitäten haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Rechtlich beraten wurde H.C. Starck von der Kanzlei Hogan Lovells mit einem Team um Partner Joachim Habetha (Corporate, Frankfurt). In der Vergangenheit war die Vorgängersozietät Lovells bereits mehrfach für das Unternehmen tätig und zudem in den Erwerb der H.C. Starck-Gruppe von Bayer durch Advent International und The Carlyle Group im Jahr 2007 involviert. Auf Seiten von Heraeus übernahm ein standortübergreifendes Team von CMS Hasche Sigle um Partner Hubertus Kolster und Katharina Reuther (beide Corporate/M&A, beide Frankfurt) die rechtliche Beratung.

Mit der Veräußerung von „Clevios“ fokussiert sich H.C. Starck künftig weiter auf seine Kerngeschäftsfelder „Hochschmelzende Metalle“ und „Technische Keramik“, in denen das Unternehmen weltweit zu den führenden Anbietern gehört. Heraeus ergänzt mit dem Erwerb gezielt sein Produktportfolio und baut damit seine führende Position im Bereich der hochwertigen Beschichtungsmaterialien weiter aus.