Durch die Übernahme entsteht eines der größten regionalen Medienunternehmen in Deutschland. Zur Saarbrücker Zeitungsgruppe gehören verschiedene Regionalzeitungen (u. a. Saarbrücker Zeitung, Trierischer Volksfreund) mit einer Gesamtauflage von rund 330 000 verkauften Exemplaren. Daneben ist die Unternehmensgruppe auch in den Bereichen Postdienstleistungen, Telefon- und Branchenbücher, Internet-Portale und IT-Dienstleistungen tätig. Verkäuferin der Zeitungsgruppe ist die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB), eine gemeinsame Einrichtung saarländischer Stiftungen, die die Saarbrücker Zeitungsgruppe ihrerseits zuvor von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen hatte. Die Rheinische Post Mediengruppe dürfte durch den größten Zukauf ihrer Geschichte den Gesamtumsatz auf deutlich über 800 Mio. Euro steigern können.