Für die rechtliche Beratung mandatierte Linde ein Team von Linklaters unter Führung des Münchener Partners Timo Engelhardt (Corporate/M&A). Die Transaktion muss noch kartellrechtlich geprüft werden, ebenso fehlt noch die Zustimmung der Arbeitnehmervertretung.

Mit dem Erwerb des europäischen Homecare-Geschäfts, das sämtliche medizinischen Dienstleistungen umfasst, die bei der Behandlung von Patienten außerhalb von Krankenhäusern eingesetzt werden, plant Linde, seine Wettbewerbsposition auf dem europäischen Healthcare-Markt deutlich zu verbessern. Das Healthcare-Segment von Linde gehört zwar mit einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro zu den kleineren Geschäftsfeldern, hat für die Linde-Führung aber strategische Bedeutung. So will Linde in Europa durch den Zukauf zum Marktführer im Bereich der medizinischen Beatmungsgase aufsteigen.