Rechtlich beraten wurde Continental von der Kanzlei Noerr in Moskau, die dem Reifenbauer bei der Auswahl des Standortes sowie den Vertragsverhandlungen mit der Region Kaluga zur Seite stand. Die Leitung hatte Partner Thomas Mundry (M&A). Das neue Werk wird eine jährliche Kapazität von vier Mio. Pkw-Reifen haben, der Bau startet noch in diesem Jahr. Continental plant, in den aufstrebenden Märkten überproportional zu wachsen und dafür in den kommenden vier Jahren mehr als 1 Mrd. Euro in den Aufbau zusätzlicher Reifen-Fertigungsanlagen zu investieren. Durch die lokale Produktion in Russland entfallen die Importzölle, was neben den reduzierten Transportkosten die Pkw-Reifen-Sparte deutlich wettbewerbsfähiger machen soll. Neben Russland werden derzeit auch in Brasilien, den USA und Europa die Produktionskapazitäten erweitert, um die erwartete weltweit steigende Nachfrage langfristig bedienen zu können.