Damit endet für Rena ein monatelanger Investorenprozess. Der Schwarzwälder Solarindustriezulieferer hatte im vergangenen Frühjahr beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Danach begann ein Dual-Track-Prozess, bei dem der Verkauf sowie die Sanierung über einen Insolvenzplan parallel verfolgt wurden. Eine Refinanzierung von Verbindlichkeiten scheiterte damals an offenen Haftungsfragen, die sich aus der Insolvenz des Tochterkonzerns SH+E ergeben hatten. Rena hatte SH+E erst 2012 zugekauft, um sich von der Solarbranche unabhängiger zu machen. Mit Anleihen hatte Rena über 77 Mio. Euro eingenommen.