Rechtlich beraten wird die Qatar Holding bei ihrem Hochtief-Einstieg von der Kanzlei Shearman & Sterling mit den Partnern Roger Kiem (M&A, Frankfurt), Katja Kaulamo und Marc Plepelits (beide Kapitalmarktrecht, Frankfurt) sowie Marco Sustmann (M&A, Düsseldorf). Hochtief wiederum setzt auf die Expertise von Hengeler Mueller und Freshfields Bruckhaus Deringer. Auf Seiten von Hengeler Mueller liegt dabei die Federführung in den Händen von Partner Gerd Sassenrath (Düsseldorf). Bei Freshfields Bruckhaus Deringer sind die Partner Ludwig Leyendecker, Kai Hasselbach, Burkhard Bastuck (alle Köln), Christoph H. Seibt (Hamburg), Christoph Gleske (Frankfurt), Armando Albarrán, David Franco (beide Madrid, alle Gesellschaftsrecht/M&A), Elmar Schnitker (Arbeitsrecht, Köln), Yorck Jetter (Bank- und Finanzrecht, München), Juliane Hilf (Öffentliches Wirtschaftsrecht, Köln), und Rafael Murillo (Konfliktlösung, Madrid) eingebunden.

Dem Vernehmen nach will der spanische Baukonzern ACS trotz der jüngsten Entwicklungen seine Pläne zur geplanten Mehrheitsübernahme von Hochtief nicht aufgeben. Vielmehr scheinen die Spanier Gerüchten zufolge bereits an Gegenmaßnahmen zu arbeiten, um die jüngsten Hochtief-Pläne doch noch zu durchkreuzen. So könnte ACS z. B. auf die Einberufung einer außerordentlichen HV drängen, um dort Informationen über die weitere Hochtief-Strategie zu verlangen oder Neuwahlen des Aufsichtsrats durchzusetzen. Zudem gibt es Spekulationen, dass ACS versuchen könne, die Eintragung der von Hochtief angekündigten Kapitalerhöhung ins Handelsregister zu torpedieren. Das letzte Wort in dieser Übernahmeschlacht ist somit noch nicht gesprochen und in den kommenden Tagen bzw. Wochen dürfte weiterer Zündstoff zu erwarten sein.