Das Abkommen sieht vor, dass Kapitalerträge, die Deutsche in der Schweiz erwirtschaften, ab 2013 besteuert werden und Kapitalflüchtlinge ihr in der Schweiz geparktes Vermögen durch eine einmalige Nachversteuerung legalisieren können. Besonders letzteres will die SPD verhindern, da ihrer Meinung nach „kriminelle Steuerhinterzieher“ dadurch amnestiert würden. Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft bemängelt zudem Schlupflöcher im Abkommen, da betroffene Bankkunden noch bis 2013 die Gelegenheit bekommen, ihr Vermögen von der Schweiz in andere Steueroasen zu transferieren. Rund 150 Mrd. Euro deutsches Schwarzgeld soll in Schweizer Banken lagern.