Mit dem Abschluss der Transaktion werde ThyssenKrupp, so die Konzernangaben, einen positiven Effekt bei den Netto-Finanzschulden und Pensionsverpflichtungen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages erzielen. Der Deal werde aber auch zu einer Buchwertabschreibung von 100 Mio. Euro führen. Über den konkreten Dealwert haben beide Seiten aber Stillschweigen vereinbart. Im Rennen um VDM waren neben Lindsay Goldberg laut Marktberichten auch die US-Investmentfirma The Gores Group in einem Bündnis mit dem ehemaligen Chef des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach, Benedikt Niemeyer. Auch der Luxemburger Wettbewerber Aperam hatte die Firma ins Visier genommen. Lindsay Goldberg ist ein Private-Equity-Fonds aus den USA, der bei seinen Investitionen in Europa durch Lindsay Goldberg Vogel beraten und vertreten wird. Mit Dieter Vogel ist bei Lindsay Goldberg Vogel ein ehemaliger Stahlmanager als geschäftsführender Gesellschafter aktiv. Er war Vorstandschef von Thyssen und ist Aufsichtsratschef des Stahlhändlers Klöckner & Co.