Geldpolitik

Bundesbank fürchtet Zinsänderungsrisiken

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Die offensive Geldpolitik von EZB-Präsident Mario Draghi ist Bundesbank-Präsident Jens Weidmann schon lange ein Dorn im Auge. Durch die Anleihenkäufe seien die Notenbanken im Euro-Raum mittlerweile zum größten Gläubiger der Staaten geworden. Damit wachse die Gefahr, dass sich insbesondere die Schuldenstaaten an das süße Gift der extrem niedrigen Zinsen gewöhnen und der politische Druck auf die EZB steigt, das QE-Programm länger laufen zu lassen als es für die Wiederherstellung der Preisstabilität notwendig sei. Das hält Weidmann jedoch nicht davon ab, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen, die durch das QE-Programm auf aktuell 1,01 Billionen Euro aufgeblähte Bundesbank-Bilanz für einen möglichen Zinsanstieg in der Zukunft zu wappnen. Auf der Bilanz-PK in Frankfurt kündigte Weidmann denn auch an, dass die Vorsorge für mögliche Zins-änderungsrisiken „erheblich"" an Bedeutung gewinnen werde.

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