Venture Capital

Förderbank

KfW-Chef Stefan Wintels – Lieferdienst für die Politik

Stefan Wintels liebt Powerpoint-Präsentationen. Auch bei seinem Kurzvortrag im Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten wollte der KfW-Chef auf die bunten Schaubilder nicht verzichten. Der seit Oktober amtierende ehemalige Citigroup-Manager ist der erste Investmentbanker an der KfW-Spitze und soll für frischen Wind bei der größten nationalen Förderbank der Welt sorgen.

Finanzdienstleistungen

Gründer ziehen weiter Geld an

Jetzt geht die Konsolidierungsphase bei durch Venture Capital finanzierten Fintechs richtig los, könnte man meinen. Doch die jüngst publik gewordene Übernahme der deutschen Penta durch die französische KMU-Neobank Qonto, dürfte trotzdem nur eingeschränkt als Beispiel dafür taugen, wie sehr sich der Startup-Markt im Gefolge steigender Zinsen in den vergangenen Monaten gedreht hat.

Jan Schinköth und Florian Hirschmann
Drei Fragen an ...

„Wie verändern sich Private-Equity-Deals in Krisenzeiten, Herr Schinköth und Herr Hirschmann?“

Etliche Jahre lang ging es für die Private-Equity-Branche immer nur aufwärts, und nach dem Corona-Einbruch 2020 jagten sich die Rekorde. Vor Kurzem erst kündigte das PE-Haus Advent einen 25 Mrd. US-Dollar großen Mega-Fonds an, den zweitgrößten aller Zeiten. Doch die Deal-Zahlen sind rückläufig, und höhere Kreditzinsen dürften bald dazu führen, dass die Investoren auf einen bedeutenden Teil ihrer Leverage-getriebenen Renditen verzichten müssen. In dieser neuen Situation müssen die erfolgsverwöhnten Player umdenken.

Investment

Peter Löscher investiert in autonomes Fahren

Den ehemaligen Siemens-Chef Peter Löscher drängt es nur noch selten in die Öffentlichkeit. Dabei ist der Österreicher in der internationalen Unternehmenswelt noch immer bestens vernetzt. So ist Löscher AR-Chef von Telefonica Deutschland und sitzt auch im Verwaltungsrat des spanischen Mutterkonzerns Telefonica sowie des niederländischen Hausgeräte-Herstellers Philips.

Peter Bujotzek, Nico Fischer und Otto Haberstock
Partner Content

Continuation Funds – Die Lösung eines alten Dilemmas?

Von Private Equity-Sponsoren jüngst in zunehmender Anzahl aufgelegte sog. Continuation Funds versuchen die Lösung eines im Grunde alten Dilemmas: Die dem Private Equity-Geschäftsmodell inhärente zeitliche Befristung von Investments in Portfoliounternehmen führt seit jeher zu Exits aus Investments, deren Entwicklungs- und Wertsteigerungspotenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft sind. Dies trifft insbesondere in Zeiten begrenzter Alternativinvestments (etwa in längeren Niedrigzinsperioden) auf den Wunsch vieler Anleger nach längerfristiger Kapitalanlage, auch in Alternative Assets wie Private Equity.

Wagniskapital

Venture Capital-Boom geht fürs erste weiter

Die deutsche Startup-Szene kann vor Geld kaum laufen – das suggerieren jedenfalls die Zahlen, die EY für eine aktuelle Studie zusammengetragen hat. 17,4 Mrd. Euro investierten Wagniskapitalgeber demnach 2021 in Deutschland, fast zweieinhalb mal so viel wie im Vorjahr.

Allgemein

Venture Debt kommt langsam in Mode

Die Macher der ehemaligen Corona-App Luca, die nun unter die Bezahldienste geht, dürften fürs erste keine Geldsorgen haben. Dabei ist die Luca-Finanzierungsrunde mit rund 30 Mio. Euro noch eine der kleineren in der Startup-Szene, die nach wie vor enorme Investitionen von Venture-Capital-Fonds und zunehmend auch anderen Geldgebern anzieht (s. PLATOW v. 11.4.).

Wagniskapital

Venture Capital-Boom geht weiter

Die deutsche Startup-Szene kann vor Geld kaum laufen – das suggerieren jedenfalls die Zahlen, die EY für eine aktuelle Studie zusammengetragen hat. 17,4 Mrd. Euro investierten Wagniskapitalgeber demnach 2021 in Deutschland, fast zweieinhalb mal so viel wie im Vorjahr. Hierzulande gab es sogar besonders viele große Finanzierungsrunden: Gleich fünf Firmen (Gorillas, Celonis, N26, Trade Republic und Ionity) bekamen jeweils zwischen 700 Mio. und 900 Mio. Euro zugesteckt. Noch größer waren in Europa nur drei weitere VC-Finanzierungen.

Assekuranz

HDI steigt beim US-Startup Layr ein

Mit wichtigen Vorstandspersonalien hatte HDI Deutschland zu Jahresbeginn begonnen, den Vertrieb neu auszurichten. Im Fokus dabei der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherungen. Ziel ist die Stärkung des Maklergeschäfts mit kleinen und mittleren Betrieben.

Kanzleien intern

Osborne Clarke feilt weiter an Marktführerschaft bei Krypto Assets und Fintechs

Die Kanzlei Osborne Clarke arbeitet daran, ihren Marktanteil bei der Beratung von Krypto Assets und Fintechs weiter auszubauen. Zum 1. Februar 2022 holte die Kanzlei zwei weitere Partner an Bord: Eric Romba und Robert Oppenheim wechselten von der Berliner Kanzlei lindenpartners und verstärken nun den “Fintech-Hotspot” Berlin. 

Kapitalmarkt

Digitalbanken – Startschuss für Börsengänge ist gefallen

Kontoeröffnung ausschließlich online, Transaktionen über das Smartphone und eine sehr niedrige Gebührenstruktur – Digitalbanken treffen weltweit mit ihrem Geschäftsmodell den Nerv der jungen Generation. Wurde der Markt 2018 mit 18,6 Mrd. US-Dollar bewertet, sollen es 2027 stolze 578 Mrd. Dollar sein. Die Branche befindet sich im Wachstum und lechzt nach Geld, um es zu finanzieren. Waren es bisher meist Venture Capital-Geber, die für die nötige Liquidität sorgten, suchen viele Neobanker inzwischen den Weg an den Kapitalmarkt.

Kreditinstitute

Digitalbanken – Startschuss für Börsengänge ist gefallen

Kontoeröffnung ausschließlich online, Transaktionen über das Smartphone und eine sehr niedrige Gebührenstruktur – Digitalbanken treffen weltweit mit ihrem Geschäftsmodell den Nerv der jungen Generation. Wurde der Markt 2018 mit 18,6 Mrd. US-Dollar bewertet, sollen es 2027 stolze 578 Mrd. Dollar sein. Die Branche befindet sich im Wachstum und lechzt nach Geld, um es zu finanzieren. Waren es bisher meist Venture Capital-Geber, die für die nötige Liquidität sorgten, suchen viele Neobanker inzwischen den Weg an den Kapitalmarkt.

Christian Schoop und Moritz von Hesberg
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Compliance in M&A-Deals – Überflüssige Formalität oder echte Chance für Unternehmen?

Jedes größere Unternehmen in Deutschland dürfte sich der Tatsache bewusst geworden sein, dass Compliance keine Modeerscheinung ist und auch in den nächsten Jahren die Unternehmenswirklichkeit sowie den Geschäftsalltag in Deutschland als maßgebliches Thema mit prägen wird. Trotz dieser Erkenntnis und den damit einhergehenden, stark gestiegenen Investitionen in „state-of-the-art“-Compliance, ist Compliance im Rahmen von M&A stets ein Randthema geblieben. Außerhalb bestimmter Hochrisikoindustrien bzw. sofern nicht bestimmte Hochrisikoländer betroffen sind, ist Compliance nach wie vor selten ein Kernthema in einem M&A-Prozess. Dies gilt umso mehr für die sog. Criminal Compliance, d.h. die Untersuchung möglicher strafrechtlich relevanter Risiken in der Zielgesellschaft, die von Unternehmen hierzulande oftmals vollkommen vernachlässigt wird.

Deal des Monats

Kanzleigroßaufgebot begleitet neue N26-Finanzierungsrunde

Die Direktbank N26 hat bei ihrer jüngsten Finanzierungsrunde mehr als 900 Mio. Euro an Investorengeldern eingesammelt. Das beschäftigte gleich vier Großkanzleien, die der Onlinebank bzw. dessen Investoren beratend zur Seite standen.

Was wir lesen

Das lasen wir im September 2021

Bei unseren Recherchen stoßen wir immer auch auf interessante Beiträge anderer Publikationen am Markt. Die aus unserer Sicht interessantesten Artikel finden den Weg in unseren Newsletter. Diesmal dabei: Legal Tribune Online, das Handelsblatt Steuerboard und das Private Equity Magazin.

Uhren-Portal

Luxus-Startup Chronext will erwachsen werden

Für das Schweizer Uhrenstartup Chronext ist es ein wichtiger Schritt: 2013 als erstes digitales Portal für den Vertrieb von gebrauchten (und neuen) Luxusuhren gegründet, peilt Chronext im Q4 nun den Börsengang in der Schweiz an. Das IPO wird voraussichtlich neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von 250 Mio. CHF sowie bestehende Aktien von bestimmten Aktionären umfassen. Zum Volumen des IPO gibt es keine Details. Schätzungen gehen von einer Bewertung von rd. 1 Mrd. CHF aus.

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