Institutssicherung – Was führt Brüssel im Schilde?
Kurz vor Ostern hat das Europaparlament den Sparkassen und Genossenschaftsbanken erneut ein Überraschungsei ins Nest gelegt.
Kurz vor Ostern hat das Europaparlament den Sparkassen und Genossenschaftsbanken erneut ein Überraschungsei ins Nest gelegt.
Der Streit um die aus dem Ruder gelaufene VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden wird immer bizarrer.
Die EZB habe beim digitalen Euro eine „gewisse Dialogbereitschaft“ mit der Kreditwirtschaft gezeigt, berichtete kürzlich Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV.
Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis der deutschen Banken verrät viel, wenn auch nicht alles über deren strukturelle Produktivität.
Der Entwurf für eine neue EU-Verordnung zur „Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr“ hat es für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in sich. Nach außen hin versucht das neue Regelwerk, die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft zu stärken. Für die KMU wird dies allerdings vor allem durch zwei vorgesehene Regelungen, die Lieferantenkredite betreffen, zur Kneifzange. Erstens die „zwingende gesetzliche Begrenzung der Zahlungsfristen auf 30 Tage bei B2B-Geschäften“ (Art. 3, 9) und zweitens die „Verbindliche Verpflichtung gesetzlicher Verzugszinsen“ (Art. 5, 9).
Anlässlich des Weltfrauentags (8.3.) werden sich die Beiträge zu Frauenförderung auf Plattformen wie LinkedIn wieder häufen.
Fast unbemerkt ist im Windschatten der sprudelnden Gewinne der Banken im vergangenen Jahr auch die Risikovorsorge für faule Kredite kräftig gestiegen. BVR-Vorstand Daniel Quinten berichtet von einem Zuwachs der Risikovorsorge bei den 697 Volks- und Raiffeisenbanken auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nahezu eine Verdreifachung.
Völlig überraschend präsentierte am Montagabend der Berichterstatter im Europaparlament, der Österreicher Othmar Karas, seinen Vorschlag zur europäischen Einlagensicherung (Edis). Demnach sollen die Institutssicherungssysteme der deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken aus dem Anwendungsbereich von Edis ausgenommen werden, wie der DSGV mitteilte.
Gerüchte über dubiose Immobilien-Deals und anrüchige Geschäfte der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden unter ihrem mittlerweile abgetretenen Vorstandschef Stefan Siebert waren schon seit geraumer Zeit zu vernehmen.
Der BVR ist seit kurzem mit dem Klingelbeutel unterwegs, um Geld für seinen Start up-Fonds „Amberra“ einzusammeln. Da das Funding alles andere als einfach ist, wurde es, wie wir exklusiv hören, jetzt in vier Tranchen à 25 Mio. Euro aufgeteilt.
Wie uns die BaFin auf Anfrage bestätigt, wird die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB noch in diesem Monat offiziell beschließen, dass die Aufbauphase des Abwicklungsfonds abgeschlossen ist.
Erstmals hat Bundesbank-Präsident Joachim Nagel, wie er selbst betonte, in Davos öffentlich Sympathien für eine Vollendung der europäischen Bankenunion gezeigt. Nagels Sprung aus der Deckung ist deshalb bemerkenswert, da die deutsche Politik und die Kreditwirtschaft bislang weitgehend geschlossen sämtliche Pläne aus Brüssel zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung (Edis) erfolgreich torpediert haben.
Im US-Markt gehen die Uhren etwas anders als in Deutschland, gerade was Verbraucherkredite betrifft. Wer noch die Exzesse vor der letzten Finanzkrise vor Augen hat, sog. „NINJA-Loans“ zum Beispiel (vergeben an Hauskäufer mit „No Income, No Job or Assets“), wird sich nicht wundern, wenn Autokredite momentan als die gefährlichste Blase im Kreditmarkt gehandelt werden.
Der Sparkassen-Dachverband DSGV beendet seine Aktivitäten im sozialen Netzwerk X, vormals Twitter. Die Entscheidung sei bereits vor zwei Wochen gefallen, wie Insider PLATOW berichten.
Lange musste sich der BVR von der südthüringischen Skandalnudel VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden auf der Nase herumtanzen lassen. So war nicht zuletzt das dubiose Geschäftsgebaren der VR-Bank Schmalkalden ein wesentlicher Auslöser für die im Sommer von der BVR-Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit (95,53%) beschlossene Änderung des Statuts der BVR-Sicherungseinrichtung.
Mit einem gellenden Trillerpfeifen-Konzert wurden am gestrigen Donnerstag die Mitglieder des Atruvia-Aufsichtsrats bei der Ankunft zu ihrer Sitzung begrüßt.
Bis zuletzt hat sich die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden mit allen Tricks und Kniffen gegen einen Durchgriff der BaFin und des BVR bei dem südthüringischen Genossenschaftsinstitut gewehrt. So soll die VR-Bank ausschließlich über eine Anwaltskanzlei mit der Aufsichtsbehörde kommuniziert haben.
Eine starke Marke hat nicht nur Vorteile, wie Schufa-Chefin Tanja Birkholz schon lange weiß. Schlagzeilen wie heute (7.12.) in der „Bild“-Zeitung – „Europäischer Gerichtshof entmachtet die Schufa!“ – dürfte man in der Wiesbadener Firmenzentrale darum recht gefasst rezipieren, zumal von Entmachtung keine Rede sein kann, jedenfalls in diesem Moment.
Weihnachten ist nicht weit und in Berlin steht Ulrich Reuter vor der Tür des DSGV, um zum Jahreswechsel Helmut Schleweis zu beerben. Nach unserer nicht repräsentativen anonymen Umfrage bei Sparkassenvorstehern steht auf dem Wunschzettel an den künftigen Präsidenten ein Thema weit oben.
Wenn der Rechtsanwalt des Aufsichtsrats die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt, brennt die Hütte.
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