Banken und Sparkassen – Wie das KI-Gesetz die Verbände spaltet
Am 13. März hat das EU-Parlament die erste Verordnung zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI-Verordnung, KIV) verabschiedet.
Am 13. März hat das EU-Parlament die erste Verordnung zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI-Verordnung, KIV) verabschiedet.
Als Deutsche Bank-Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis im vergangenen Sommer seinen Beritt neu sortierte, wunderte sich so mancher, dass in dem Organigramm der Name Philipp Gossow nicht mehr auftauchte.
„Mehr geht nicht für uns als Bankensektor“, lobte der sichtlich erfreute BdB-Präsident Christian Sewing (Deutsche Bank) die Rede von Kanzler Olaf Scholz auf dem 23. Bankentag in Berlin. Mit einem klaren Bekenntnis, die EU-Kapitalmarktunion nach der Europawahl weiter vorantreiben zu wollen, sprach der Kanzler Sewing aus dem Herzen.
Mit ihrer geballten Lobby-Power haben DSGV und BVR den Start der Trilog-Verhandlungen für eine gemeinsame europäische Einlagensicherung (Edis) verhindert. Doch schon im Herbst könnte das Thema erneut auf die Brüsseler Agenda kommen.
Ein Herzensanliegen ist Deutsche Bank-Chef Christian Sewing die Vollendung der EU-Kapitalmarktunion.
Wenige Tage vor dem mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Bankenpräsident Christian Sewing (Deutsche Bank) prominent besetzten „Bankentag 2024“ des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin (22./23.4.) veröffentlicht das ehemalige Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BdB (1991-2004), Wolfgang Arnold, seine Erinnerungen: „Meine Bankgeschichten – What a strike“.
Die deutschen Banken haben ein Zufriedenheitsproblem. 2023 beschwerten sich Kunden von Banken, Versicherern und Wertpapierdienstleistern insgesamt mehr als 38.000 Mal bei der BaFin, eine Steigerung von rund 62% im Vergleich zum Vj. Angeführt wird die Tabelle von den Banken mit einem Anstieg der Beschwerden um fast 87% ggü. dem Vj.
Eine neue Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die die „Rheinische Post“ berichte, lässt erahnen, wie groß das Problem Wirtschaftskriminalität hierzulande ist. Demnach hatten es im vergangenen Jahr 34% aller deutscher Unternehmen, darunter viele Banken, mit Fällen von Betrug, Korruption oder Cyberkriminalität zu tun.
Frauen erkämpfen sich langsam, aber stetig ihren Platz in den oberen Führungsebenen der Versicherungs- und Bankenwelt. Im Jahr 2022 lag der Frauenanteil in den Vorständen der 100 größten Banken bei gut 14% und bei den 60 größten Versicherungen bei knapp 16%. Im Spätherbst 2023 sind die Anteile in beiden Unternehmensgruppen leicht gestiegen und betrugen knapp 17% bei den Banken und gut 18% bei den Versicherungen, analysiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics beim DIW in Berlin.
Christian Sewing kann in seine zweite Amtszeit als BdB-Präsident starten. Der Vorstand des Bankenverbands hat den Deutsche-Bank-Chef auf seiner heutigen Sitzung wie erwartet einstimmig wiedergewählt. Sewing hatte dem BdB erst Anfang Januar signalisiert, dass er für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. Ursprünglich sollte die Präsidentenwahl bereits im November stattfinden. Doch da fehlte Sewing offensichtlich noch die Freigabe durch den Deutsche-Bank-Aufsichtsrat für das BdB-Ehrenamt.
Erstmals hat Bundesbank-Präsident Joachim Nagel, wie er selbst betonte, in Davos öffentlich Sympathien für eine Vollendung der europäischen Bankenunion gezeigt. Nagels Sprung aus der Deckung ist deshalb bemerkenswert, da die deutsche Politik und die Kreditwirtschaft bislang weitgehend geschlossen sämtliche Pläne aus Brüssel zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung (Edis) erfolgreich torpediert haben.
Viel „Entschlossenheit“ habe die EZB mit ihren insgesamt zehn Zinserhöhungen seit Juni 2022 bei der Bekämpfung der Inflation gezeigt, lobte BdB-Hauptgeschäftsführer Heiner Herkenhoff beim Neujahrsempfang des Bankenverbands in Frankfurt.
Wer Vertreter deutscher Banken auf die Palme bringen will, braucht dafür nur ein Stichwort zu nennen. Dieses lautet: Mindestreserve.
Vor 25 Jahren wurde die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB), eine 100%-Tochter des Bankenverbands, vom Bundesfinanzministerium mit der Aufgabe „beliehen“, wie es im besten Amtsdeutsch heißt, die gesetzliche Einlagensicherung für die privaten Banken in Deutschland abzuwickeln.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat Bedenken gegen eine erneute Kandidatur von Vorstandschef Christian Sewing als BdB-Präsident, wie wir aus informierten Kreisen hören. Seit diesem Frühjahr amtiert Sewing zusätzlich auch als Präsident des europäischen Bankenverbands EBF.
Quälend lang war in der Vergangenheit die Übergangsfrist von der Wahl eines neuen BdB-Präsidenten im Herbst bis zur offiziellen Amtsübernahme im Frühjahr. Für den Amtsinhaber bedeutete dies, dass ihm im letzten halben Jahr seiner Restlaufzeit das Schicksal einer „lame duck“ drohte. Das will sich BdB-Präsident Christian Sewing offensichtlich ersparen.
Im Nominierungsverfahren für die teilweise Neubesetzung des KfW-Verwaltungsrats verliert die Bundesregierung die Geduld mit den kreditwirtschaftlichen Verbänden. Insbesondere die Grünen drängen darauf, dass auch die Kreditwirtschaft mehr Frauen in das Aufsichtsgremium der staatlichen Förderbank schickt.
KfW-Chef Stefan Wintels lobte beim Empfang der Förderbank die marokkanischen Gastgeber für eine „perfekte Organisation der IWF-Tagung, wie sie die Deutschen mögen, und das mit viel Herz“.
Wenn es an den Märkten richtig knallt, werde es vor allem auf Liquidität ankommen, so Commerzbank-Chef Manfred Knof im Gespräch mit PLATOW am Rande der IWF-Herbsttagung in Marrakesch.
Der Streit zwischen dem BdB, namentlich seines Präsidenten Christian Sewing (Deutsche Bank), und führenden Notenbankern über eine mögliche Erhöhung der EZB-Mindestreserve wurde nach Sewings Polterauftritt beim IWF-Gipfel in Marrakesch (s. PLATOW v. 13.10.) im weiteren Verlauf zumindest auf offener Bühne totgeschwiegen.
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