Deka-Verwaltungsrat vor wegweisender Sitzung
Wenige Wochen vor dem Stabwechsel an der Spitze der DekaBank trifft sich am Donnerstag (5.12.) der Verwaltungsrat des Wertpapierhauses der Sparkassen zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr.
Wenige Wochen vor dem Stabwechsel an der Spitze der DekaBank trifft sich am Donnerstag (5.12.) der Verwaltungsrat des Wertpapierhauses der Sparkassen zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr.
Nach der wöchentlich durchgeführten Auswertung unseres Relative Stärke-Rankings haben wir heute Morgen zwei Veränderungen bei der Aktien-Momentum-Strategie in unserem Derivate-Depot vorgenommen.
Am 5.12. trifft sich der Verwaltungsrat der DekaBank. Gut eine Woche später, am 13.12., tagt das Kontrollgremium der Helaba. Ganz oben auf der Tagesordnung beider Sitzungen steht die Beschlussfassung über den Auftrag an die Vorstände beider Häuser, eine „vertiefte Zusammenarbeit“ zu prüfen. Zwar ist der Wortlaut des Prüfauftrags noch offen. Manchem gilt die genaue Formulierung als Fingerzeig, ob DekaBank und Helaba bereits auf eine Fusion oder lediglich eine engere Kooperation zusteuern.
Wenn der Auftrag lautet, nur eine „vertiefte Zusammenarbeit“ zu prüfen, werde der Prozess ganz schnell abgeschlossen sein, verlautet aus Helaba-Kreisen. Tatsächlich hatten sich Helaba und DekaBank vor geraumer Zeit schon einmal näher beschnuppert, um eine engere Kooperation auszuloten, allerdings ohne zu einem konkreten Ergebnis zu kommen.
Im Dezember wollen die Verwaltungsräte der Helaba und der DekaBank ihre Vorstände mit der Prüfung einer möglichen Fusion beider Häuser beauftragen. Auch Baden-Württembergs Sparkassen-Präsident Peter Schneider als Vertreter der größten Anteilseigners der DekaBank dürfte diesen Antrag zumindest nicht offen torpedieren.
Im Würgegriff des Handelsstreits blickt die Weltwirtschaft sorgenvoll auf jedes Signal, das aus den USA und China kommt. Dabei rücken andere Belastungsfaktoren für die globale Konjunktur in den Hintergrund.
Es klang wie ein vergiftetes Angebot, das DSGV-Präsident Helmut Schleweis auf dem „Handelsblatt-Bankgengipfel“ Commerzbank-Chef Martin Zielke vorschlug.
Die Deutsche Leasing Gruppe hat erstmals ein Portfolio von Leasingverträgen im Rahmen einer öffentlichen Verbriefung auf den Markt gebracht. Die Kanzlei Ashurst übernahm dabei die rechtliche Beratung, tätig war ein Team um Partner Martin Kaiser (Global Loans, Frankfurt).
Vor gut einer Woche war der Haushaltsausschuss des bayerischen Parlaments zu Besuch bei der BayernLB. Dabei wurde deutlich, dass die Vorstellungen des Freistaats, der 75% an der Landesbank hält, zur Zukunft der Bank und die der bayerischen Sparkassen (25%) noch extrem weit auseinander liegen.
Die Stadtwerke München (SWM), einer der größten Energieversorger Deutschlands, haben sich nicht nur die ökologisch nachhaltige Strom- und Wärmeerzeugung zum Ziel gesetzt, sondern gehen auch bei der Finanzierung neue Wege. Die Sozietät Allen & Overy begleitete das bayerische Unternehmen nun beim Abschluss einer Konsortialfinanzierung über 500 Mio. Euro in Form eines Green Loans.
Die „Super-Landesbank“ bleibt im Sparkassenlager das bestimmende Thema. In den rheinischen und rheinland-pfälzischen Sparkassen hat DSGV-Präsident Helmut Schleweis diese Woche neue Mitstreiter für sein Zentralinstitut gewinnen können. Sowohl Rheinland-Regionalfürst Michael Breuer (RSGV) als auch Beate Läsch-Weber, die starke Frau an der Spitze des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz (SVRP), demonstrierten auf ihrer Jahres-PK Geschlossenheit mit dem Verbandsoberhaupt.
Hessen drängt. Nach Hessens Sparkassen-Präsident Gerhard Grandke, der eine „Koalition der Willigen“ gefordert hat, rief jüngst auch Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker zu einer „initialen Charmeoffensive“ auf.
Mit 870 Mio. Euro vor bzw. 820 Mio. Euro nach Steuern hat die BayernLB das beste Ergebnis ihrer Geschichte abgeliefert. Die Dividende für Freistaat und Sparkassen verdreifacht sich auf 175 Mio. Euro. Die Peer Group aus der rd. 20% größeren LBBW und der 20% kleineren Helaba wurde beim Ergebnis deutlich abgehängt, bei den Kosten liegt die LBBW sogar 50% schlechter, die Helaba ungefähr gleichauf.
Vor wenigen Wochen gab es im bayerischen Finanzministerium ein bisher geheim gehaltenes Gespräch zwischen Vertretern der bayerischen Sparkassen und der Politik zur Zukunft der BayernLB. Teilgenommen haben an der kleinen Runde nach unseren Informationen u. a. Sparkassen-Präsident Ulrich Netzer und Finanzminister Albert Füracker. Auf der Agenda stand die von DSGV-Präsident Helmut Schleweis propagierte Idee eines Sparkassen-Zentralinstituts. Schleweis sieht hier die Mehrheit der deutschen Sparkassen hinter sich, gerade auch nach der jüngsten Entwicklung bei der Nord/LB. Angesichts eines anhaltend ruinösen Zinsumfelds wollen diese unbedingt aus der Haftung für ihre Landesbanken raus. Das gilt offenbar explizit auch für die bayerischen Institute, die bei der Sanierung der BayernLB indirekt ebenfalls bluten mussten.
Am vergangenen Mittwoch traf sich der VÖB-Vorstand in der Frankfurter DekaBank, um die Weichen für die Neuordnung der Verbandsspitze zu stellen. Nach der gescheiterten Verlängerung seines Vertrags als BayernLB-Chef musste Johannes-Jörg Riegler auch sein Amt als VÖB-Präsident abgeben.
Am 31.8.1989 präsentierte McKinsey dem erweiterten DSGV-Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung eine Strategie-Studie, in der die Unternehmensberater der Sparkassen-Organisation die Schaffung eines einheitlichen Spitzeninstituts durch eine Fusion aller Landesbanken unter Einbeziehung der DGZ (heute DekaBank) vorschlugen.
Nicht überall hat es LBBW-Chef Rainer Neske leicht. Seine Bank steht noch immer zwischen den Fronten in Sachen Super-Landesbank (s.u.). Beim Sparkassenverband Baden-Württemberg stößt der Wunsch von DSGV-Präsident Helmut Schleweis, die mittlerweile profitable LBBW in ein gemeinsames Zentralinstitut einzubringen, auf wenig Gegenliebe.
Geduldig pflügte sich Hessens Sparkassen-Präsident Gerhard Grandke auf seiner Bilanz-PK in Frankfurt durch sein Redemanuskript. Grandke berichtete von sinkenden Zinsüberschüssen im Gefolge der Niedrigzinsen und geringeren Gewinnen der hessischen Sparkassen sowie den Leiden durch die Regulierung. Nur zu dem derzeit sensibelsten Thema in der Sparkassen-Organisation, dem von DSGV-Präsident Helmut Schleweis vorgeschlagenen Sparkassen-Zentralinstitut, fand sich kein Wort in Grandkes Rede. Natürlich wusste der erfahrene Sparkassen-Fuchs, dass er an diesem Komplex nicht vorbeikommt. In der anschließenden Fragerunde rammte Grandke denn auch ein paar Pflöcke in die Diskussion um die mögliche Schaffung eines Zentralinstituts der Sparkassen-Organisation ein.
Rückendeckung für DSGV-Präsident Helmut Schleweis. Die Schaffung eines einheitlichen Sparkassen-Zentralinstituts sei für den Ostdeutschen Sparkassenverband, der selbst an keiner Landesbank beteiligt ist, ein „lobenswertes Ziel“, erklärte der kürzlich im Amt bestätigte OSV-Präsident Michael Ermrich.
Das Schicksal der Nord/LB sorgt im Sparkassenlager für Diskussionen, denn die von DSGV-Präsident Helmut Schleweis forcierte Super-Landesbank kommt bei den Regionalfürsten der Sparkassenorganisation ganz unterschiedlich an.
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