
Schon wieder Neustart bei Solaris: Erwartungsdruck könnte nicht höher sein
Solaris muss 2026 nach hohen Verlusten und internen Problemen endlich wieder in die Erfolgsspur. Kann das abermals erneuerte Management nun die richtige Strategie finden?

Solaris muss 2026 nach hohen Verlusten und internen Problemen endlich wieder in die Erfolgsspur. Kann das abermals erneuerte Management nun die richtige Strategie finden?
Statt Bargeld sollen Geflüchtete eine Karte zum Bezahlen bekommen. Doch Monate nach dieser Grundsatzentscheidung haben viele Kommunen diese noch gar nicht eingeführt. Woran das liegt und in welchen zwei Bundesländern alle mitmachen.
Solaris steht unter Druck: BaFin, Bußgeld, Phishing, neuer Investor. Chief Risk Officer Finken liefert im Interview klare Antworten – doch nicht alle Fragen sind geklärt.
Mit der Übernahme des ADAC-Kreditkartengeschäfts hat sich Solaris viel Ärger eingehandelt. Zuletzt klagten auch noch Verbraucherschützer gegen das Fintech. Doch es gibt einen Lichtblick.

Rund 40 Mio. Euro Bußgeld setzte die BaFin im vergangenen Jahr fest. Die Aufsicht bestraft die Finanzbranche heute insgesamt härter als früher, will daraus aber keinen Trend abgeleitet wissen.

Eigentlich sollte sich der Trubel um die Neobank legen. Nun suchen die neuen Eigentümer einen Nachfolger für CEO Carsten Höltkemeyer und ein Mitgründer von Solaris reicht Klage ein. Machtkämpfe gefährden die Aussichten der Bank.

Kaum ist das Berliner Fintech Solaris gerettet, schürt das Management auch schon wieder hochfliegende Bewertungsfantasien. PLATOW macht den Realitätscheck.
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Jetzt anmeldenDie Investoren der Neobank Solaris haben sich gegen eine Abwicklung entschieden. Damit ist Solaris vorerst gerettet. Doch die Zukunft des Fintechs bleibt ungewiss.
Als der schillernde Investor Karl Ehlerding zusammen mit seinem Kumpel aus alten WCM-Zeiten, Stavros Efremidis, bei dem Immobilien-Investmentmanager Corestate einstieg, hatte er mal wieder Großes vor. Doch mit dem Krieg in der Ukraine und den stark gestiegenen Zinsen hat sich das wirtschaftliche Umfeld seither radikal verändert und Corestate droht zum ersten prominenten Opfer einer Entwicklung zu werden, vor der Notenbanker und Aufseher seit Monaten warnen. Corestate, die sich im AR mit so prominenten Namen wie Solarisbank-Chef Roland Folz und dem ehemaligen DekaBank-CFO Friedrich Oelrich schmückt, schreibt tiefrote Zahlen und das op. Geschäft ist eingebrochen. Am 28.11. wird die erste von zwei Anleihen im Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro fällig. Die Gläubiger unter Führung der Allianz-Tochter Pimco sind zu einem Schuldenschnitt von 70 bis 80% bereit, fordern im Gegenzug aber eine Umwandlung ihrer Forderungen in Corestate-Aktien.
Was Krypto-Anlagen betraf, liefen die Gräben beim PLATOW/Euro Finance-Investorentag am Mittwoch (18.5.) in Frankfurt mitten durch den Saal. „Wir stecken da keinen Pfennig rein, ganz einfach“, erklärte Reinhard Panse, Mitgründer und CIO des Family Offices Finvia.
Manchmal sollte man sich wohl fragen, warum überhaupt noch jemand bei einer klassischen Bank Kunde ist. Der aktuelle World Retail Banking Report, den Branchen-Thinktank EFMA und die Berater von Capgemini herausgegeben haben, klingt streckenweise niederschmetternd.

Es war ein merkwürdig zweigeteiltes Jahr bei den Börsengängen in Deutschland. Nach einem starken Frühjahr war der Markt der echten „Initial Public Offerings“ (IPO), also der wirklichen Neulinge auf dem deutschen Kurszettel, Anfang Juli mit dem Börsendebüt von Mister Spex quasi schon zu Ende. Im 2. Hj. wagte lediglich noch die vegane Supermarktkette Veganz den Sprung aufs Frankfurter Parkett. Zwar debütierten mit der Continental-Abspaltung Vitesco und dem Lkw- und Truck-Geschäft von Daimler noch zwei echte Schwergewichte in Frankfurt, aber dabei handelte es sich eben lediglich um Abspaltungen (Spin Offs), nicht um wirkliche Neulinge auf der Börsen-Bühne.
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