Bundesbank mietet Skyper-Villa komplett
Ampega Asset Management vermietet 6 140 qm Fläche in der „Skyper-Villa“, Taunusanlage 1, an die Deutsche Bundesbank, die nun die komplette Skyper-Villa belegt. Eigentümerin ist eine Gesellschaft der Talanx.
Ampega Asset Management vermietet 6 140 qm Fläche in der „Skyper-Villa“, Taunusanlage 1, an die Deutsche Bundesbank, die nun die komplette Skyper-Villa belegt. Eigentümerin ist eine Gesellschaft der Talanx.
Die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie sowie Sturm- und Wasserschäden haben die Talanx Gruppe im abgelaufenen Jahr offenbar nicht so stark belastet. Ein Jahr früher als im Jahr 2018 in Aussicht gestellt, hat der im MDAX notierte Versicherungskonzern beim Ergebnis erstmals die Eine-Mrd.-Euro-Marke durchbrochen. Es verbesserte sich um 50% auf 1,01 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis stieg trotz historisch hohem Netto-Schadenaufwand um 46% auf 2,45 Mrd. Euro, und die gebuchten Bruttoprämieneinnahmen legten um 10,7% auf 45,5 Mrd. Euro zu.
Die Talanx-Tochter Ampega Investment hat sich mit der Frankfurter Leben-Gruppe einen neuen Kunden in der Administration von Kapitalanlagen an Bord geholt. Damit wächst das Geschäftsvolumen von Ampega Invest, die als Kapitalverwaltungsgesellschaft beim Versicherungskonzern Talanx für institutionelle und private Mandate tätig ist, um 10 Mrd. auf 40 Mrd. Euro. Insgesamt verwalten die Ampega-Gesellschaften nunmehr rd. 170 Mrd. Euro.
Die Industrieversicherung gewinnt an Bedeutung. Das zeigen nicht nur die jetzt vorgelegten Zahlen des Versicherungsriesen Talanx. In dem Geschäftsbereich stiegen die gebuchten Bruttoprämien im Q1 um 5,3% auf 2,7 Mrd. Euro. Die Steigerungen lassen sich auf das Wachstum im Specialty- sowie Haftpflichtgeschäft zurückführen.
Eine Überraschung ist dieser einschneidende Schritt im Umbauprozess der Allianz nicht. War es doch ohnehin ein lang gehegter Plan von CEO Oliver Bäte, der nun umgesetzt wird: Allianz Deutschland wird dicht gemacht und ist künftig nur noch eine Finanzholding. Dafür erhalten die dort bislang verankerten drei Spartengesellschaften Allianz Versicherung (Sach), Allianz Leben und Allianz Private Kranken künftig mehr Eigenverantwortung und eine stärkere Position auf dem Heimatmarkt.
Was lange währt, wird endlich gut. Der Versicherungsriese Talanx und die Gewerkschaft Ver.di haben die Verhandlungen zum ersten Sozialpartnermodell (SPM) in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) nach einem Marathon von über einem Jahr abgeschlossen.
Die ins Stocken geratene Etablierung des Sozialpartnermodells (SPM) in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) erhält frischen Wind. Mit der Einrichtung eines separaten Pensionsfonds für das SPM reagiert das Bankhaus Metzler als erster Anbieter in dieser Form auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz, das seit mehr als drei Jahren in Kraft ist und die bAV auf ein neues Level heben sollte.
Ein Vorbote der guten Nachrichten war vergangene Woche die Konzerntochter Hannover Rück, die sich im vergangenen Jahr als immun gegen die Folgen von Corona zeigte (s. PLATOW v. 5.2.). Jetzt zieht die Talanx nach.
Das Corona-Jahr dürfte für einige Versicherer besser als erwartet verlaufen sein. Darauf deuten die jetzt vorgelegten Zahlen von Hannover Rück hin, wonach die Gesellschaft in der Vertragserneuerung zum 1.1. ein Prämienwachstum in der traditionellen Schaden-Rückversicherung von 8,5% verzeichnet hat.
Im Versicherungsgeschäft drückt die Deutsche Bank mächtig auf die Tube. Nach der Erweiterung der elektronischen Maklertätigkeit und der Öffnung für über 80 Anbieter aus der Sachversicherung durch die kürzlich gestartete Kooperation mit dem digitalen Versicherungsmanager Friendsurance (s. PLATOW v. 12.10.), geht Deutschlands größtes Bankinstitut in der Zusammenarbeit mit der Versicherungsgruppe Talanx neue Wege und weitet die Zusammenarbeit aus.
Die Corona-Pandemie ist und bleibt für den Versicherungskonzern Talanx eine Herausforderung. „Dennoch wachsen wir stärker als die meisten Wettbewerber“, betonte Finanzvorstand Jan Wicke bei der Vorstellung der Neunmonatsbilanz, die er als „richtig stark“ einordnete.
Corona hat die Welt verändert. Das gilt im besonderen Maße für die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Die jüngsten Hj.-Zahlen zur Geschäftsentwicklung der Assekuranz wie etwa bei Allianz und W&W oder beim börsennotierten Finanzdienstleister MLP zeigen ein wegbrechendes Neugeschäft der Vorsorgesparer. Neben Corona belasten auch der Dauerbrenner Niedrigzins sowie die hohe Volatilität die Investoren.
Für Rückversicherer wird es ein Jahr der Extreme. Munich Re erwartet in diesem Jahr mit 54 Mrd. Euro Beitragsvolumen einen Rekordwert in ihrer 140-jährigen Unternehmensgeschichte.
Die bundesweiten Lockerungsmaßnahmen haben auch den Finanzvertrieb wieder stärker auf den Plan gerufen. Gerade Firmenkunden, die bei der Assekuranz eine immer größere Bedeutung haben, müssen in schwierigen Zeiten gut beraten werden.
Die Versicherungswirtschaft ist derzeit sehr darauf bedacht, in der Coronakrise ihr Image aufzupolieren. Dies gelingt ihr unterschiedlich gut und auf verschiedene Weise, je nach Versicherungsprodukt und Zielgruppe.
Unter normalen Umständen hätte die seit Anfang 2019 andauernde Aufwärtsbewegung dem Aktienkurs des Versicherungskonzerns Talanx aus Hannover jetzt noch einmal einen deutlichen Schub gegeben.
Nur zweieinhalb Jahre nach Gründung der Perseus Technologies GmbH, einem Anbieter für Lösungen zur Prävention von Cyberrisiken, hat die HDI Gruppe das Berliner Startup übernommen.
Getrieben von einem außergewöhnlich starken Gj. 2019 will der Industrieversicherer Talanx das Ergebnisniveau im laufenden Jahr in etwa halten und peilt für 2020 einen Nettogewinn zwischen 900 Mio. und 950 Mio. Euro an.
Bei neuen Geschäftsmodellen ist noch viel Luft nach oben. Das gilt besonders für Versicherungen, wie die Unternehmensberatung EY jetzt herausgefunden hat. Insurtechs und etablierte digitale Player wie Amazon nutzen die neuen Technologien und verändern das Versicherungsgeschäft nachhaltig.
Die Versicherungswirtschaft ist in vielerlei Hinsicht im Umbruch. Das gilt insbesondere für die Kölner HDI, die mit einiger Verzögerung im Vergleich zu anderen großen Gesellschaften jetzt kräftig an der Digitalschraube dreht.
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