Deutsche Auto-Granden haben ihren Bonus verspielt
Ähnlich wie die Finanzbranche vor wenigen Jahren stehen Deutschlands Autokonzerne heute am Pranger. Verstanden hat das noch nicht jeder: Ist der Chef inhaftiert, würde das bei jedem anderen Großkonzern für eine fristlose Entlassung reichen. Nicht so bei Audi bzw. der Muttergesellschaft Volkswagen, wo Audi-Lenker Rupert Stadler ebenfalls im Vorstand sitzt. Nach dessen Infaftierung am Montag konnte sich der Audi-Aufsichtsrat am Dienstag lediglich zu einer Beurlaubung Stadlers durchringen. Am Montag, als der AR von Volkswagen zusammenkam, wurde deutlich, dass sich einige AR-Mitglieder immer noch extrem schwertun mit Stadlers Ablösung.
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