Deutsche Post – Rekordgewinn dank Frachtkosten-Boom
Ein Mindestangebot an Versanddienstleistungen, „flächendeckend in einer bestimmten Qualität und zu einem erschwinglichen Preis“, verlangt das deutsche Postgesetz von der Deutschen Post. Dass CEO Holger Appel diesen vorgeschriebenen „Universaldienst“ als dicken Klotz am Bein empfindet, ist nichts Neues. Zwei Drittel des Deutschlandgeschäfts der Gelben hängen immer noch am Briefversand; die Marge allerdings lässt sich dort kaum wirksam optimieren, weil vom Filialnetz bis zur Sendungs-„Laufzeit“, also Beförderungsfrist, das meiste reguliert und von der Bundesnetzagentur überwacht wird. Entsprechend trüb sahen die Zahlen in diesem Bereich für 2022 bis einschließlich Q3 aus: Umsatz marginal (minus 0,2%), EBIT spürbar geringer (minus 3,3%).
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