Windkraft – Endlich raus aus der Margen-Zwickmühle?
Einen Hoffnungsschimmer kann man den Q3-Vorabinfos bei Nordex wohl entnehmen: Trotz 21% weniger Neuaufträgen als im Vj.-Zeitraum steht der Windanlagenbauer etwas besser da, weil die Tendenz bei den Verkaufspreisen endlich in die richtige Richtung geht. 30% mehr als in Q3 2021 konnte Nordex pro MW Leistung einnehmen, was das Hauptproblem der Branche, die niedrigen Margen, ein Stück weit entschärft. Ob das viel an der tiefroten bisherigen Nordex-Bilanz ändert, wird die Quartalszahlen-Präsentation im November zeigen. Im Sommer erst hatte sich Nordex per Kapitalerhöhung (rd. 350 Mio. Euro) etwas Spielraum verschafft. Wettbewerber Enercon musste dagegen den staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds anzapfen (500 Mio. Euro-Nachrangdarlehen).
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