Moonfare erhält das „Go“ für seinen ELTIF 2.0
Durch die neu in Kraft getretene Regulierung zu European Long-Term Investment Funds (ELTIFs) 2.0 ist der Weg geebnet, um Kleinanlegern vollen Zugang zu Private Equity zu verschaffen.
Zudem sind in den vergangenen Jahren immer mehr Anbieter angetreten, um diese Nische bewusst zu bedienen – einer der prominentesten ist Moonfare, gegründet von Steffen Pauls (Ex-KKR). Das Berliner Fintech, das sich die „Demokratisierung von Private Equity“ auf die Fahne geschrieben hat, habe nun die regulatorische Zulassung seines neu aufgesetzten ELTIF 2.0 erhalten, schreibt Pauls auf LinkedIn.
Die klassischen PE-Firmen, die bisher nur von institutionellen Investoren Geld genommen haben, zeigen sich den neuen ELTIFs gegenüber überraschend aufgeschlossen. „Das Private Wealth-Segment ist einer der wichtigsten Investoren“, sagt etwa Matthias Fackler, Leiter der europäischen Infrastruktur-Aktivitäten bei EQT. Insofern sei eine Öffnung der PEs für neue Investoren auch aus markenstrategischer Sicht sinnvoll.
Andere schauen indes erst noch, wie sich der Markt entwickelt, bevor sie direkt in das neue Segment springen. „Hinsichtlich ELTIF 2.0 warten wir auf mehr Klarheit über die technischen Regulierungsstandards (RTS), die offenbar Ende 2024 veröffentlicht werden“, sagt Markus Schuwerack, Country Head of Sales für Deutschland und Österreich bei Sienna Investment Managers, zu PLATOW. „Aus Unternehmenssicht und im Hinblick auf unsere Pläne, nach der Klärung einen ELTIF einzuführen, sind wir bereit.“ Sienna Investment Managers ist das Investmentvehikel der belgischen Groupe Bruxelles Lambert (GBL) und eine der größten börsennotierten Beteiligungsgesellschaften in Europa. ck