Deutsche Bank – Die Belastungen werden 2015 kaum geringer
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Die Deutsche Bank kann noch positiv überraschen. Mit einem Nettogewinn von 441 Mio. Euro nach einem Verlust von 1,4 Mrd. Euro im Vorjahr schlug sich der deutsche Branchenprimus im vierten Quartal deutlich besser als erwartet, obwohl die bereinigte Kostenbasis auf Grund der verschärften Regulierungsanforderungen um 7% gestiegen ist. Dabei profitierte die Deutsche Bank im Schlussquartal vor allem von drei Faktoren:
1. Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten fielen mit 207 Mio. Euro deutlich niedriger aus als im Vorjahr mit 1,1 Mrd. Euro. Dieser Rückgang resultiert jedoch einzig aus Verzögerungen bei den Vergleichsverhandlungen, die eine schnellere Bereinigung der Altlasten verhinderten. 2. Ein Steuerertrag von 189 Mio. Euro im vierten Quartal plusterte das Nettoergebnis zusätzlich auf und sorgte dafür, dass der Überschuss oberhalb des Gewinns vor Steuern (253 Mio. Euro) landete. 3. Anders als der US-Konkurrenz gelang es der Deutschen Bank, im Schlussquartal im Wertpapier-Handelsgeschäft zu glänzen und die Erträge im Investmentbanking kräftig um 20% zu steigern.
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