Ex-OLB-Chef Barth zieht es zurück ins operative Bankgeschäft
Mit seiner Familie mehr Zeit verbringen will Ex-OLB-Chef Stefan Barth. Doch von Dauer soll der Rückzug ins Private nicht sein. Denn Barth hat schon wieder Zukunftspläne. Wann er wieder auftauchen will.

Viel Zeit hat Stefan Barth seit seiner Freistellung direkt zu Jahresbeginn, als die französische Targobank-Mutter Crédit Mutuel den Abschluss der OLB-Übernahme verkündete. Die neue Freiheit nach fast fünf Jahren Volldampf an der OLB-Spitze nutzte Barth, um sich erstmals den Davoser WEF-Zirkus aus der Nähe anzusehen. Das alljährliche Treffen der globalen Polit- und Finanzelite bietet doch beste Gelegenheiten, um alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.
Nach seinem Abschied von der OLB habe er bereits erste Angebote für einen neuen Job erhalten, die er jedoch ausgeschlagen habe, berichtete uns Barth. Die Starttermine für die neuen Aufgaben waren ihm zu kurzfristig. Denn Barth will erst einmal mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, die er während der intensiven Jahre bei der OLB fast nur an den Wochenenden gesehen habe.
Auszeit bis nach dem Sommer
Doch der stets quirlige Barth ist nicht der Typ, um sich dauerhaft ins Privatleben zurückzuziehen. Voraussichtlich nach dem Sommer will er wieder ins aktive Berufsleben zurückkehren, kündigte Barth an. Er hat auch schon ziemlich konkrete Vorstellungen, welche Aufgaben ihn künftig reizen könnten. Am liebsten würde Barth wieder eine Führungsposition im operativen Bankgeschäft übernehmen, etwa als Vorstand. Man darf also gespannt sein, wo Barth im Herbst wieder auftaucht.