Gerry Weber – Vater-Sohn-Konflikt verschärft sich
Seit 2015 versucht Ralf Weber alles, um die Kehrtwende des kriselnden Modeimperiums Gerry Weber zu meistern. Belohnt wird der Spross von Firmengründer Gerhard Weber für sein eisernes Spardiktat, dem inzwischen 103 der 1 270 Filialen und etwa 10% der Mitarbeiter zum Opfer fielen, bislang jedoch nicht. Nach sechs Monaten steht auch 2018 ein Umsatzminus von 5,4% auf knapp 405 Mio. Euro zu Buche. Das operative EBIT halbierte sich fast auf nunmehr 3,2 Mio. Euro. Als Konsequenz kassierte Weber Junior am Mittwochabend die Jahresprognose ein. Für das Gj. 2017/18 erwartet der CEO nur noch Erlöse in Höhe von 830 Mio. bis 840 Mio. statt 870 Mio. bis 890 Mio. Euro und ein EBIT zwischen -10 Mio. und 0 Mio. statt 10 Mio. bis 20 Mio. Euro.
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