Haftungsverbund – Beitragsregel noch nicht in trockenen Tüchern
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Der vom DSGV-Vorstand vor der Osterpause mehrheitlich gebilligte Kompromiss zur Verteilung der Beitragslasten im neuen Haftungsverbund der Sparkassen ist offensichtlich noch keineswegs festgezurrt. Auch auf der jüngsten Sitzung des Lenkungsausschusses am vergangenen Sonntag in Frankfurt zeichnete sich noch keine endgültige Lösung im Beitragsstreit ab. Die Debatte im Lenkungsausschuss soll allerdings zunehmend sachlich und wenig emotional verlaufen sein, wie uns Teilnehmer berichten. Kritik an dem von DSGV-Präsident Georg Fahrenschon ausgetüftelten Beitragskompromiss soll vor allem von den Landesbausparkassen (LBS) gekommen sein, die künftig eine deutlich höhere Belastung schultern müssten. Nach dem DSGV-Modell sollen 49,4%% der Beitragslasten auf die Sparkassen, 42,2% auf die Landesbanken und die restlichen 8,4% auf die Bausparkassen entfallen. Da die Bausparkassen zu fast 80% den Sparkassen gehören, erhöht sich die durchgerechnete Beitragslast der Sparkassen um bis zu 6 Prozentpunkte, wie Kritiker monieren.
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