Haftungsverbund – Neuverteilung wäre schon früher drin gewesen
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Der Neuverteilung der Lasten für den von Brüssel geforderten neuen öffentlich-rechtlichen Haftungsverbund steht nach der Zustimmung des bis zuletzt widerspenstigen Westfälisch-Lippischen Sparkassenverbands nichts mehr im Wege. Nach bisher 66% kommen die Sparkassen künftig auf einen Beitragsanteil von 50%. Den Rest tragen Landesbanken und Landesbausparkassen. Dem Eindruck, dass dieses für die Sparkassen fraglos positive Ergebnis der langwierigen Verhandlungen vor allem dem geschickten Agieren von Rolf Gerlach zu verdanken ist, wird hinter den Kulissen aber vehement widersprochen. Vor allem in Süddeutschland verweisen die Verbands-Vantwortlichen darauf, dass ihr vergleichsweise leiser Verhandlungsstil am Ende mehr gebracht haben dürfte. Was allerdings nicht verwundert, sind doch die Sparkassenverbände in Bayern und Baden-Württemberg noch direkt an ihren Landesbanken beteiligt. Entsprechend groß ist ihr Einfluss.
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