Merck tütet Versum-Übernahme ein
Merck-Chef Stefan Oschmann ist im Kampf um die Übernahme des US-Spezialchemiekonzerns Versum am Ziel. Nur vier Tage nach der Aufstockung der Übernahmeofferte von 48 auf 53 US-Dollar je Aktie gaben sich das anfänglich widerstrebende Versum-Management um Seifi Ghasemi und der Nebenbuhler Entegris, der sein Angebot nicht aufbessern wollte, den Darmstädtern geschlagen. Mit der Unterzeichnung einer endgültige Vereinbarung besiegelten Merck und Versum die 5,8 Mrd. Euro schwere Übernahme. Die bereits ausgehandelte Fusionsvereinbarung zwischen Versum und Entegris wurde zeitgleich aufgekündigt.
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