OSV – Gerangel um Präsidentschaftsamt geht in die nächste Runde
In den ostdeutschen Bundesländern Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern legen die Sparkassenkunden wieder mehr auf die hohe Kante, zur Freude der Bankengruppe des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV). Im 1. Hj. kletterten die Einlagen der 45 Mitglieder um 1,8 Mrd. Euro auf rd. 100 Mrd. Euro. Ein neuer Rekord für den OSV, freut sich Verbandspräsident Michael Ermrich. Gleichzeitig nutzten Kunden aber vermehrt ihre eigenen Rücklagen für Investitionen und verzichteten auf Kredite. So stagnierte das Volumen privater Neukredite nahezu bei 2,4 Mrd. Euro, in einigen Gebieten schwäche sich das Geschäft auch merklich ab. Auf Grund ihres Kredit- und Einlagengeschäfts haben Sparkassen stark am Niedrigzins zu knabbern. Vor diesem Hintergrund sei das Geschäftsergebnis zufriedenstellend, betont der OSV-Präsident.
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