Terium oder Teyssen – Wer kommt schneller aus dem Tief?
Beide Manager haben kräftig verloren. Seit 1.5.2010 steht Johannes Teyssen an der Spitze von E.ON. Der Kurs hat sich in dieser Zeitspanne nahezu geviertelt. Peter Terium, der inzwischen die Tochter Innogy führt, kam erst knapp zwei Jahre später an die Spitze von RWE. Die Notiz seiner Aktie hat sich seither gedrittelt. Der steile Absturz ist Ergebnis der Energiewende, aber auch von unverzeihlichen Fehlern einer jahrelang verwöhnten Branche. Ähnlich ergeht es zurzeit den Banken. Erst die durchschlagenden Veränderungen der Rahmenbedingungen erzwangen von beiden Managern der Stromriesen einen radikalen Durchgriff, der unterschiedlicher nicht sein konnte. Während RWE das „saubere“ und zukunftsträchtige Geschäft in die Tochter Innogy ausgliederte, ließ Teyssen mit Uniper ein neues Unternehmen formen, das durch Abspaltung der Energieerzeugungssparten Wasser, Kohle und Gas entstanden ist. Uniper zynisch als „Resterampe“ zu bezeichnen, erscheint uns allerdings etwas unfair.
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