Der deutsche Kartenmarkt ist in den offiziellen Statistiken einer neuen Studie zufolge massiv überzeichnet. Nach Berechnungen der Beratungsgesellschaft PwC gab es hierzulande Ende 2025 nur 165 Mio. Zahlkarten und damit 50 Mio. weniger als offiziell angegeben. Demnach wäre der Bestand seit 2021 nur um 6% gewachsen statt der bislang angegebenen 36%. PwC vermutet, dass Doppelzählungen von Co-Branding-Karten hinter der großen Abweichung stecken.

Am stärksten gewachsen sind den PwC-Berechnungen zufolge Debitkarten, die seit 2014 um 28 Mio. zulegten und zuletzt auf 129 Mio. kamen. Die Zahl der Kartentransaktionen hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf fast 14 Mrd. mehr als vervierfacht und der Umsatz auf 561 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.