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Wenn’s um Krypto geht, Sparkasse?

Lange Zeit haben sich die Sparkassen gegen ein Kryptoangebot gesperrt. Im neuen Jahr preschen die genossenschaftlichen Rivalen vor – und setzen die Sparkassen unter Zugzwang.

Jan Schrader,
Krypto (c) Unsplah
© Traxer / Unsplash

Während viele Genossenschaftsbanken bereits im frühen Jahresverlauf ein Kryptoangebot für ihre Kunden scharfstellen, werden die Sparkassen erst später ihr Angebot der DekaBank und der Börse Stuttgart einführen. Dabei wird die verbreitete Skepsis der öffentlich-rechtlichen Institute zunehmend dem Druck weichen, ein Angebot von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether rasch auf die Beine zu stellen.

Stimmung dreht sich

Lange Zeit war das Thema Krypto ein rotes Tuch für Sparkassen – zu spekulativ schienen die erratisch schwanken Vermögenswerte, zu hoch die Gefahr für die Reputation. Mittlerweile gibt es in der Finanzgruppe viele Fürsprecher, zum Beispiel Bayerns Sparkassenpräsident Matthias Dießl. Zugleich windet sich die Gruppe und besänftigt die Kritiker in den eigenen Reihen mit dem Versprechen, die Kundschaft transparent vor allen Risiken zu warnen. Ohnehin richtet sich das Angebot wie bei den Genossen lediglich an Selbstentscheider.

Eine rege Kundennachfrage könnte die internen Vorbehalte überlagern. Doch ein Stresstest steht aus, sollten die Kryptowerte für längere Zeit in den Keller rauschen.

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