Winzer – Vom Regen ins Glück
Dass der September statt goldener Herbsttage viel Regen gebracht hat, mag den Deutschen ein abruptes Ende des heißen Sommers beschert haben. Den Winzern hat der Wetterumschwung indes noch einmal deutlich mehr Ausbeute verschafft als zum Auftakt der Lese zu erwarten war. Noch im August hatte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI) im PLATOW-Gespräch von weniger Ertrag gesprochen (s. Ausgabe v. 22.8.), da sich die Trauben wegen der großen Hitze zunächst kleiner präsentierten als üblich. Jetzt gehen die Schätzungen in Bodenheim, wo das DWI sitzt, von bundesweit rd. 9 Mio. Hektolitern Mostertrag aus. Das wären 6% mehr Ertrag als im Vj. und auch 2% über dem zehnjährigen Mittel, lautet die frohe Kunde vom „Platz des Weines“.
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