Bilfinger – Ex-Chef Bodner droht höchste Schadenersatzforderung
Einstimmig hat der Bilfinger-Aufsichtsrat am vergangenen Dienstag (12.2.) beschlossen, gegen zwölf Ex-Vorstände des Unternehmens Schadenersatzforderungen im Volumen von insgesamt rund 100 Mio. Euro wegen Compliance-Verstößen im Zusammenhang mit diversen Korruptionsfällen durchzusetzen. Grundlage der Entscheidung ist ein neues Rechtsgutachten des Münchener Jura-Professors Mathias Habersack, über das Vorstandschef Tom Blades auf der Bilanz-PK berichtete. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Aufsichtsrat „zwingend“ Schadenersatzansprüche gegen die Ex-Vorstände geltend machen müsse. Habersack hat in seiner 100 Seiten umfassenden Expertise auch die Erkenntnisse aus den beiden vorherigen Gutachten der Kanzlei Linklaters und des renommierten Rechtswissenschaftlers Michael Hoffmann-Becking berücksichtigt und bewertet.
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