Draghi hält sein Pulver trocken
"EZB-Chef Mario Draghi bleibt mit seinen Mitstreitern im EZB-Rat ganz der coole Analytiker und Profi des Marktgeschehens. Er lässt sich nicht unter Druck setzen, auch wenn er längst nicht so viele Möglichkeiten hat, den Süden Europas aus der Lethargie zu führen, wie er gerne vorgibt. Seine gestern ausgegebene Losung lautet denn auch erst mal abwarten und Wachstum und Preise in der Eurozone weiter genau beobachten. Im Anschluss an die Sitzung sagte er, die Inflation werde zwar auch in den kommenden Monaten auf niedrigem Niveau verharren. Parallelen zu Japan, das schon viele Jahre unter Deflation leidet, gebe es jedoch nicht. Die Risiken der Preisentwicklung nach oben wie nach unten sieht er als begrenzt an.
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EZB-Chef Mario Draghi bleibt mit seinen Mitstreitern im EZB-Rat ganz der coole Analytiker und Profi des Marktgeschehens. Er lässt sich nicht unter Druck setzen, auch wenn er längst nicht so viele Möglichkeiten hat, den Süden Europas aus der Lethargie zu führen, wie er gerne vorgibt. Seine gestern ausgegebene Losung lautet denn auch erst mal abwarten und Wachstum und Preise in der Eurozone weiter genau beobachten. Im Anschluss an die Sitzung sagte er, die Inflation werde zwar auch in den kommenden Monaten auf niedrigem Niveau verharren. Parallelen zu Japan, das schon viele Jahre unter Deflation leidet, gebe es jedoch nicht. Die Risiken der Preisentwicklung nach oben wie nach unten sieht er als begrenzt an.
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