Wirtschaftsthemen entscheiden auch diese Bundestagswahl
"Gleich dreimal Vorteil für Angela Merkel: 1. Lt. TNS Emnid sind 91% der Deutschen gegen Steuererhöhungen, die sich die SPD für die Zeit nach den Bundestagswahlen auf die Fahne geschrieben hat; 2. bangen lt. ARD-Deutschlandtrend derzeit 48% aller Bundesbürger beim Blick nach Zypern und auf die Schuldenkrise um ihr Erspartes. Beide Fakten spielen der Bundeskanzlerin in die Hände, zumal sie sich als amtierende Kanzlerin mit ihrem jetzt erneuerten Gelübde „die Spareinlagen sind sicher“ allein schmücken kann. Im Oktober 2008, damals herrschte die Große Koalition aus Union und SPD, Lehman war bereits pleite und HRE in bedrohlicher Schieflage, musste sie bei ihrem Garantie-Versprechen noch gemeinsam mit dem damaligen SPD-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vor die Presse treten und die Lorbeeren mit ihm teilen. 3. Obwohl der ifo-Index im März leicht gefallen ist, ist die deutsche Wirtschaft robust und Institutsleiter Hans-Werner Sinn erkennt kein größeres Problem, zumal das Barometer im Vormonat mit einem Plus von drei Punkten den größten Anstieg seit 2010 hingelegt hatte.
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Gleich dreimal Vorteil für Angela Merkel: 1. Lt. TNS Emnid sind 91% der Deutschen gegen Steuererhöhungen, die sich die SPD für die Zeit nach den Bundestagswahlen auf die Fahne geschrieben hat; 2. bangen lt. ARD-Deutschlandtrend derzeit 48% aller Bundesbürger beim Blick nach Zypern und auf die Schuldenkrise um ihr Erspartes. Beide Fakten spielen der Bundeskanzlerin in die Hände, zumal sie sich als amtierende Kanzlerin mit ihrem jetzt erneuerten Gelübde „die Spareinlagen sind sicher“ allein schmücken kann. Im Oktober 2008, damals herrschte die Große Koalition aus Union und SPD, Lehman war bereits pleite und HRE in bedrohlicher Schieflage, musste sie bei ihrem Garantie-Versprechen noch gemeinsam mit dem damaligen SPD-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vor die Presse treten und die Lorbeeren mit ihm teilen. 3. Obwohl der ifo-Index im März leicht gefallen ist, ist die deutsche Wirtschaft robust und Institutsleiter Hans-Werner Sinn erkennt kein größeres Problem, zumal das Barometer im Vormonat mit einem Plus von drei Punkten den größten Anstieg seit 2010 hingelegt hatte.
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