Für Projektentwicklungen ist Licht am Ende des Tunnels sichtbar
Der Markt für Projektentwicklungen liegt am Boden. Allein im Schlussquartal 2025 brach das Volumen neuer Vorhaben erneut ein. Bulwiengesa sieht gleichwohl eine Trendwende.

Nach langem Siechtum im Markt für Projektentwicklungen sieht Bulwiengesa wieder Licht am Ende des Tunnels. Nachdem das Neugeschäft seit dem zweiten Quartal 2022 um rund drei Viertel eingebrochen war, erwartet der „Development Monitor“ für 2027 wieder Wachstum. Insgesamt ist das Volumen neuer Projektentwicklungen in vielen Städten und Nutzungskategorien deutlich geschrumpft.

Der Ausgangspunkt bleibt allerdings historisch niedrig: Allein im Wohnsegment liegt das Minus bei 77% gegenüber dem letzten Hoch. Nun aber erkennt Bulwiengesa eine Trendwende. Die Auftragseingänge ziehen leicht an, Projektentwickler reaktivieren Grundstücksankäufe und legen neue Fonds auf. Dennoch dürfte der Wohnungsbau 2026 mit rund 150.000 fertiggestellten Geschosswohnungen einen Tiefpunkt erreichen. Diese Größenordnung hatte PLATOW bereits 2022 prognostiziert.
Trotz der historisch niedrigen Fertigstellungszahlen sendet der deutsche Projektentwicklermarkt laut Bulwiengesa inzwischen klare Erholungssignale. Die schwachen Fertigstellungen seien lediglich ein Nachhall der Krise. In der Praxis mehrten sich die Hinweise auf den Beginn eines neuen Immobilienzyklus. Der „Development Monitor“ umfasst aktuell rund 22.908 Projekte mit einer Gesamtfläche von 178,3 Mio. Quadratmetern.