Immobilienklima erleidet nächsten Dämpfer
Die Stimmung an den Immobilienmärkten bleibt gedrückt. Das „Deutsche Hypo Immobilienklima" fällt im Februar bereits das dritte Mal in Folge. Nur ein Segment bleibt stabil.

Das „Deutsche Hypo Immobilienklima“ fällt im Index bereits das dritte Mal in Folge. Auch im Februar setzt sich der Abwärtstrend im Immobilienklima fort. Im Vergleich zum Januar sinkt der Index in der 218. Monatsbefragung von rund 1.000 Immobilienexperten um 3,2% auf nun 90,6 Punkte. Während das Investmentklima um 3,7 % auf 88,8 Punkte nachgibt, fällt das Ertragsklima um 2,5 % auf 92,5 Zähler.

Lediglich das Büroklima bleibt stabiles Schlusslicht. Im Februar schalten alle Segmente mit Ausnahme des Büroklimas in den Rückwärtsgang. Das Handelsklima verzeichnet mit einem Minus von 8,3 % den stärksten Rückgang und liegt nun bei 78,1 Punkten. Das Logistikklima fällt erstmals seit über zwei Jahren wieder unter die 100 Punkte‑Marke, verliert 4,1 % und notiert bei 98,6 Punkten. Auch das Wohnklima gibt nach, behauptet aber mit 142,9 Punkten (-2,2 %) weiterhin deutlich die Spitzenposition. Das Hotelklima verliert ebenfalls leicht und steht nach einem Rückgang von 2,4 % bei 103,3 Punkten – und damit wieder vor dem Logistikklima. Das Büroklima hält sich bei miesen 73,6 Punkten.
Anspruchsvolle Gemengelage
Die erneute Eintrübung des Sentiments reflektiere die weiterhin anspruchsvolle Gemengelage aus geopolitischen Spannungen, strukturellem Transformationsdruck sowie regulatorischen Anpassungen, resümiert José Luis Calderón Martinez, Leiter Zentralakquisition Deutsche Hypo. Die strategische Weiterentwicklung der Immobilienbestände rücke stärker in den Vordergrund.