Hoffnungsschimmer am Markt für Logistikimmobilien. Nach drei Magerjahren mit sinkenden Flächenumsätzen hat das Beratungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien, Realogis, für 2025 wieder ein Wachstum registriert. Demnach wuchs an den acht Logistik-Topstandorten der Flächenumsatz um 21% auf rund 2,78 Mio. qm. Noch im Vorjahr wurde der niedrigste Wert seit 2014 verzeichnet. Die Top 8 im Industrie- und Logistikbereich sind Berlin, Düsseldorf, Köln, das Ruhrgebiet, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

Allerdings liegt das Jahresergebnis immer noch deutlich unter dem Wert von 2021 mit damals 3,861 Mio. qm und auch noch unter dem Niveau von 2022 mit 3,532 Mio. qm. Den 5-Jahresschnitt erreichten lediglich München, das Ruhrgebiet und Düsseldorf. Größter Markt war 2025 mit 603.200 qm und einem Marktanteil von 22% das Ruhrgebiet. Es folgte Frankfurt mit 435.200 qm vor Berlin mit 433.000 qm. Die kräftigsten prozentualen Zuwächse verzeichneten das Ruhrgebiet und Berlin. Der Flächenumsatz entfiel 2025 mit 94% bzw. 2,61 Mio. qm nahezu vollständig auf Mietabschlüsse. Eigennutzer kamen auf 6% (174.400 qm).

Spitzenmiete im Ruhrgebiet am niedrigsten

München setzt sich mit einer Spitzenmiete von 13,50 Euro pro qm (+23%) an die Spitze. Berlin folgt mit 10,50 Euro. Frankfurt und Stuttgart erzielen 8,50 Euro Spitzenmiete. Hamburg kann leicht auf 8,30 Euro zulegen. Düsseldorf folgt mit 8,25 Euro und Köln mit 8 Euro. Am günstigsten bleibt das Ruhrgebiet mit 7,75 Euro. Die Durchschnittsmieten liegen in München bei 9 Euro und in Berlin bei 8,10 Euro. Stuttgart und Düsseldorf erreichen jeweils 7 Euro. Köln kommt auf 6,85 Euro und das Ruhrgebiet erzielt immer noch 6,50 Euro Durchschnittsmiete. Schlusslicht ist Hamburg mit 6,40 Euro.