Immobilien

Gutachterausschüsse

Professionelle Investments stärker eingebrochen als Gesamtmarkt

Während früher die klassischen Makler- und Research-Umsatzmeldungen eher den Skontosatz des gesamten Immobiliengeschehens abbildeten, haben sie sich im Zuge der letzten beiden Boomphasen in den kleineren zweistelligen Anteilsbereich hochgearbeitet.

Empirica

Blasengefahr sinkt

Laut Empirica schrumpft die Brisanz der von dem Wohnungsforschungsinstitut in den vergangenen Jahren beschworenen Blasengefahr.

aktienbewertung-2.jpg
Immobilien-AGs

Der nächste Bewertungshammer

Stück für Stück kommen derzeit weitere Bewertungshämmer auf den Tisch. LEG kauft von Adler zu 48% unter NTA (Net Tangible Asset Value). KanAm wertet nach Mieterverlust im offenen Fonds Leading Cities Büros weiter um jetzt insgesamt deutlich über 20% in 12 Monaten ab. Union Investment meldet stolz, man habe mit einem Büroverkauf in Wien die Büroquote „strategisch reduziert“.

Bild der Frankfurter Skyline bei Sonnenuntergang
Cushman & Wakefield

Gewerbeimmobilien – Investoren in der besten aller Welten?

Der „Investment Atlas 2024“ von Cushman & Wakefield (C&W) hat die langfristigen Trends in über 30 europäischen Märkten untersucht. Nach der Korrekturphase der europäischen Gewerbeimmobilienmärkte seit 2022 mit einem deutlichen Rückgang der Transaktionen habe sich der Markt nun stabilisiert und biete erhebliche Investitionsmöglichkeiten.

AEW

Kreditfinanzierungslücke schrumpft

Hans Vrensen, Head of Research & Strategy Europe bei AEW, einer der weltweit größten Immobilien Investment- und Asset Manager, sieht eine Verringerung der erwarteten Kreditfinanzierungslücke für den Zeitraum 2025 bis 2027 gegenüber der Vorjahresschätzung um 13% auf 86 Mrd. Euro.

Berlin Potsdamer Platz
Aengevelt Research

Stabile Seitenlage am Berliner Büromarkt

Der Berliner Büromarkt zeigt sich trotz steigender Leerstände robust. Aengevelt Research berichtet von einer stabilen Umsatzdynamik auf Vorjahresniveau. Die Spitzenmieten blieben etwa konstant.

Immobilien (Symbolbild)
signa

Signa Prime verkauft Berliner Top-Immobilie

Eine überraschende Wende beim Verkaufsprozess für das Upper West von Signa Prime in Berlin nimmt Harald Thomeczek von der „Immobilien Zeitung“ zum Anlass, einen Blick auf die Bewertungseskapaden von Signa und des Bewertungshauses JLL zu werfen. JLL gehörte auch zu den Bewertern von Vonovia, die den deutschen Wohnungsbestand des Konzerns per Ende 2022, also bereits nach der Zinswende, mit der 29-fachen Jahresmiete ansetzten. Der 8 Mrd. Fonds „Grundbesitz Europa“ der Deutsche-Bank-Tochter DWS mit sicherlich nicht schlechten Immobilien ist in der aktuellen Statistik nach 4,9% Abwertung nur noch mit der 16,2-fachen Jahresmiete bewertet.

Wolkenkratzer
Empira Group

Erholung am deutschen Wohn-Investmentmarkt setzt sich fort

Der auf DACH und die USA spezialisierte Investmentmanager Empira Group ermittelte in seiner vierteljährlichen Untersuchung der deutschen Immobilienmärkte eine 50%ige Steigerung des Investitionsvolumens auf 5,9 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen 2024 für Wohnportfolios ab 30 Einheiten.

bausparan-bauzins-immobilien1-c-cc0
La Française Real Estate

Wende bei europäischen Gewerbeimmobilien

Die europäischen Gewerbeimmobilienmärkte befinden sich lt. Virginie Wallut, Research-Leiterin bei La Française Real Estate Managers an einem Wendepunkt. Es bestehe jetzt mehr Klarheit über die Bewertungen der Assets. Bei weiterer Lockerung der Geldpolitik würden Immobilien wieder attraktiver. In Europa steigt das Investitionsvolumen in Gewerbeimmobilien bereits das dritte Quartal in Folge – mit Ausnahme von Frankreich. Nach Ansicht von Savills setzt sich die Erholung auf dem europäischen Immobilieninvestmentmarkt fort. Süd-, Mittel- und Osteuropa zeigten sich besonders widerstandsfähig.

personal-geschaeft-chef-c-gerd-altmann
Personalia

Das neueste in Kürze

Köln: Die Ypsilon Group beruft Ulrich Creydt (39) zum Geschäftsführer.

Ein Antrag für den Bausparvertrag der Schwäbisch Hall
Bausparkassen

Schwäbisch Hall – Drei Trends am Immobilienmarkt

Mike Kammann, Chef von Schwäbisch Hall, Deutschlands größter Bausparkasse, sieht klare Anzeichen, dass der Immobilienmarkt dreht. Aus seiner Sicht prägen vor allem drei Entwicklungen das Geschäft.

JLL

Hotelinvestmentmarkt nimmt Fahrt auf

Auf 900 Mio. Euro summieren sich die 18 Hotel-Transaktionen im bisherigen Jahresverlauf. Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat laut JLL mit rund 470 Mio. Euro allein im dritten Quartal kräftig an Fahrt aufgenommen und das Volumen des gesamten ersten Halbjahrs von rund 430 Mio. Euro übertroffen.

Innenansicht des Bechtle Logistikzentrums in Neckarsulm, Deutschland
Bulwiengesa

Logistik trotzt wirtschaftlicher Unsicherheit

Die schwächelnde Konjunktur sorgt laut Bulwiengesa dafür, dass viele Logistikunternehmen größere Anmietungen oder Käufe verschieben. In einigen regionalen Märkten mit hoher Bauaktivität seien inzwischen Überkapazitäten zu verzeichnen.

Die neuen Öffnungsregeln zur Vermeidung voller Einkaufsmeilen passen nicht allen Händlern.
BNP Paribas Real Estate

Einzelhandel – Innenstädte senden Lebenszeichen

PLATOW hatte Sie bereits darauf hingewiesen, dass der Einzelhandel bereits vieles von dem Digitalisierungs-Anpassungsbedarf hinter sich hat, was Büro noch bevor steht. Die großen Researchhäuser berichten aktuell von einem regen Marktgeschehen bei Vermietung und Investment.

KaDeWe - Kaufhaus des Westen in Berlin
Colliers

Einzelhandel vermisst Signa-Deals

Das dritte Quartal fiel im Umsatz mit Einzelhandelsobjekten mit 1,2 Mrd. Euro gegenüber dem Vorquartal erwartungsgemäß um 29% zurück. Das Q2 war maßgeblich von der Übernahme des Berliner Luxuswarenhauses KaDeWe für rund 1 Mrd. Euro geprägt.

Green Building
JLL

Green Buildings gefragt

Mit 421.500 qm sind rund 30% des Büroflächenumsatzes in den sieben Bürohochburgen zertifizierte Flächen. Im Vorjahreszeitraum lag der Anteil der „Green Buildings“ mit DGNB-, LEED- oder BREEAM-Zertifizierung noch bei 22%. Das berichtet der „Cesar 2024“, das „Certification and Sustainability Radar“ von JLL.

Makler-Reports

Basiseffekt pusht Investmentzahlen

Das optimistisch interpretierte Zahlenwerk der Researcher zum deutschen Investmentmarkt lebt vor allem vom Basiseffekt. Bei Abstürzen in der Schockwelle der Zinswende von 60 bis 80% ist das natürlich keine Überraschung.

Abonnieren Anmelden
Zur PLATOW Börse