Immobilienpreise bleiben auf Stabilisierungskurs
Die seit Jahresbeginn festzustellende Stabilisierung der Immobilienpreise in Deutschland hielt auch im dritten Quartal 2024 an.
Die seit Jahresbeginn festzustellende Stabilisierung der Immobilienpreise in Deutschland hielt auch im dritten Quartal 2024 an.
Während früher die klassischen Makler- und Research-Umsatzmeldungen eher den Skontosatz des gesamten Immobiliengeschehens abbildeten, haben sie sich im Zuge der letzten beiden Boomphasen in den kleineren zweistelligen Anteilsbereich hochgearbeitet.
Laut Empirica schrumpft die Brisanz der von dem Wohnungsforschungsinstitut in den vergangenen Jahren beschworenen Blasengefahr.
Stück für Stück kommen derzeit weitere Bewertungshämmer auf den Tisch. LEG kauft von Adler zu 48% unter NTA (Net Tangible Asset Value). KanAm wertet nach Mieterverlust im offenen Fonds Leading Cities Büros weiter um jetzt insgesamt deutlich über 20% in 12 Monaten ab. Union Investment meldet stolz, man habe mit einem Büroverkauf in Wien die Büroquote „strategisch reduziert“.
Das 12. „InvestmentBarometer“ von Union Investment und HospitalityInside erwartet ein deutliches Anziehen der europäischen Hotelinvestmentmärkte für 2025.
Der „Investment Atlas 2024“ von Cushman & Wakefield (C&W) hat die langfristigen Trends in über 30 europäischen Märkten untersucht. Nach der Korrekturphase der europäischen Gewerbeimmobilienmärkte seit 2022 mit einem deutlichen Rückgang der Transaktionen habe sich der Markt nun stabilisiert und biete erhebliche Investitionsmöglichkeiten.
Hans Vrensen, Head of Research & Strategy Europe bei AEW, einer der weltweit größten Immobilien Investment- und Asset Manager, sieht eine Verringerung der erwarteten Kreditfinanzierungslücke für den Zeitraum 2025 bis 2027 gegenüber der Vorjahresschätzung um 13% auf 86 Mrd. Euro.
Der Berliner Büromarkt zeigt sich trotz steigender Leerstände robust. Aengevelt Research berichtet von einer stabilen Umsatzdynamik auf Vorjahresniveau. Die Spitzenmieten blieben etwa konstant.
Eine überraschende Wende beim Verkaufsprozess für das Upper West von Signa Prime in Berlin nimmt Harald Thomeczek von der „Immobilien Zeitung“ zum Anlass, einen Blick auf die Bewertungseskapaden von Signa und des Bewertungshauses JLL zu werfen. JLL gehörte auch zu den Bewertern von Vonovia, die den deutschen Wohnungsbestand des Konzerns per Ende 2022, also bereits nach der Zinswende, mit der 29-fachen Jahresmiete ansetzten. Der 8 Mrd. Fonds „Grundbesitz Europa“ der Deutsche-Bank-Tochter DWS mit sicherlich nicht schlechten Immobilien ist in der aktuellen Statistik nach 4,9% Abwertung nur noch mit der 16,2-fachen Jahresmiete bewertet.
Der auf DACH und die USA spezialisierte Investmentmanager Empira Group ermittelte in seiner vierteljährlichen Untersuchung der deutschen Immobilienmärkte eine 50%ige Steigerung des Investitionsvolumens auf 5,9 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen 2024 für Wohnportfolios ab 30 Einheiten.
Die europäischen Gewerbeimmobilienmärkte befinden sich lt. Virginie Wallut, Research-Leiterin bei La Française Real Estate Managers an einem Wendepunkt. Es bestehe jetzt mehr Klarheit über die Bewertungen der Assets. Bei weiterer Lockerung der Geldpolitik würden Immobilien wieder attraktiver. In Europa steigt das Investitionsvolumen in Gewerbeimmobilien bereits das dritte Quartal in Folge – mit Ausnahme von Frankreich. Nach Ansicht von Savills setzt sich die Erholung auf dem europäischen Immobilieninvestmentmarkt fort. Süd-, Mittel- und Osteuropa zeigten sich besonders widerstandsfähig.
Köln: Die Ypsilon Group beruft Ulrich Creydt (39) zum Geschäftsführer.
Mike Kammann, Chef von Schwäbisch Hall, Deutschlands größter Bausparkasse, sieht klare Anzeichen, dass der Immobilienmarkt dreht. Aus seiner Sicht prägen vor allem drei Entwicklungen das Geschäft.
Top-Villen und Premium-Häuser in 1A-Lagen verkaufen sich am Markt für Premium- und Luxusimmobilien weiterhin zu hohen Preisen. Das berichten die deutschen Partner von Sotheby´s International Realty.
Auf 900 Mio. Euro summieren sich die 18 Hotel-Transaktionen im bisherigen Jahresverlauf. Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat laut JLL mit rund 470 Mio. Euro allein im dritten Quartal kräftig an Fahrt aufgenommen und das Volumen des gesamten ersten Halbjahrs von rund 430 Mio. Euro übertroffen.
Die schwächelnde Konjunktur sorgt laut Bulwiengesa dafür, dass viele Logistikunternehmen größere Anmietungen oder Käufe verschieben. In einigen regionalen Märkten mit hoher Bauaktivität seien inzwischen Überkapazitäten zu verzeichnen.
PLATOW hatte Sie bereits darauf hingewiesen, dass der Einzelhandel bereits vieles von dem Digitalisierungs-Anpassungsbedarf hinter sich hat, was Büro noch bevor steht. Die großen Researchhäuser berichten aktuell von einem regen Marktgeschehen bei Vermietung und Investment.
Das dritte Quartal fiel im Umsatz mit Einzelhandelsobjekten mit 1,2 Mrd. Euro gegenüber dem Vorquartal erwartungsgemäß um 29% zurück. Das Q2 war maßgeblich von der Übernahme des Berliner Luxuswarenhauses KaDeWe für rund 1 Mrd. Euro geprägt.
Mit 421.500 qm sind rund 30% des Büroflächenumsatzes in den sieben Bürohochburgen zertifizierte Flächen. Im Vorjahreszeitraum lag der Anteil der „Green Buildings“ mit DGNB-, LEED- oder BREEAM-Zertifizierung noch bei 22%. Das berichtet der „Cesar 2024“, das „Certification and Sustainability Radar“ von JLL.
Das optimistisch interpretierte Zahlenwerk der Researcher zum deutschen Investmentmarkt lebt vor allem vom Basiseffekt. Bei Abstürzen in der Schockwelle der Zinswende von 60 bis 80% ist das natürlich keine Überraschung.
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