Freshfields erweitert Partnerkreis zum neuen Geschäftsjahr
Freshfields Bruckhaus Deringer startet das neue Geschäftsjahr am 1.5.19 mit der Ernennung von 22 neuen Partnern aus den eigenen Reihen, drei davon aus Deutschland.
Freshfields Bruckhaus Deringer startet das neue Geschäftsjahr am 1.5.19 mit der Ernennung von 22 neuen Partnern aus den eigenen Reihen, drei davon aus Deutschland.
Für Frank Walthes ist Beitragswachstum das A und O im Kampf gegen die Zinsflaute. Nach 8,3 Mrd. Euro (+2,6% ), die der lediglich in Bayern, Berlin, der Pfalz und dem Saarland aktiven Versicherungskammer 2018 den siebten Platz unter Deutschlands Erstversicherern bescheren, will der Konzernchef 2019 erneut 2 bis 3% zulegen.
Der EU-Gipfel am 21./22.3. dient auch der Vorbereitung des Spitzentreffens der EU und China am 9.4.. Industriepolitik ist das große Thema. Sie steht zurzeit auch im bisher so marktfreundlichen Deutschland hoch im Kurs: Den Verkauf strategisch wichtiger Player an unliebsame chinesische Adressen will Berlin erschweren.
Die französische Kanzlei LPA und die deutsch-französische Sozietät GGV Grützmacher Gravert Viegener haben zum Jahreswechsel ihre deutschen Büros zusammengelegt.
Das schwierige Marktumfeld setzt den Banken weiter zu. Für Berater wie Bain & Company bleiben Fusionen denn auch 2019 ein probates Mittel für die im Schwitzkasten von Niedrigzinsen, Regulatorik und Digitalisierung ächzenden Finanzhäuser. An der Kostenschraube lasse sich immer noch drehen, resümierte Bain Deutschland-Chef Walter Sinn vor Weihnachten die Lage der Kreditwirtschaft. Parallel kündigten die Stadtsparkasse Bad Honnef und die Kreissparkasse Köln ihren Zusammenschluss an. Rückwirkend zum 1.1.19 wollen beide öffentlich-rechtlichen Institute ab August unter ein Dach schlüpfen. Obwohl die Fusion in das aktuelle Bild des Bankensektors passt, spiegelt sie dabei nicht die Realität der Sparkassen wider. Als Patentlösung im rauen Markt haben Konsolidierungen hier längst ausgedient.
Ein Hauch von Abschied waberte durch den Mozart-Saal der Alten Oper, als Mario Draghi auf die Bühne des Frankfurt European Banking Congress schritt. Auch wenn die Amtszeit des EZB-Präsidenten erst im Oktober 2019 endet, war es für Draghi der letzte Auftritt bei dem Frankfurter Banken-Meeting in dieser Funktion. Den an das Tagungsmotto „Back to Normal – What does it mean?“ angelehnten Appell von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing, auch bei den Zinsen alsbald zur Normalität zurückzukehren, schien Draghi allerdings geflissentlich überhört zu haben.
Seit 1.9.18 verstärkt Denis Bacina als Partner die M&A-Praxis der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft am Standort Frankfurt.
Mit dem Ausbruch der Finanzkrise vor fast genau 10 Jahren waren die Banken lange Zeit bei der Berliner Politik nicht eben wohl gelitten. Doch seit US-Präsident Donald Trump Europa den Handelskrieg erklärt hat, wächst auch in der Bundesregierung die Erkenntnis, dass Europas größte Volkswirtschaft starke Banken braucht, damit die deutsche Exportindustrie nicht vollends in die Abhängigkeit amerikanischer Investmentbanken, die längst wieder mit satten Milliarden-Gewinnen glänzen, fällt.
Nach über einem halben Jahr hat HSBC Deutschland wieder einen Großkunden-Vorstand (s. PLATOW v. 25.12.17). Zum 1.10. tritt Nicolo Salsano die Nachfolge von Norbert Reis als Head of Corporate an Institutional Banking an. Salsano leitete von 2013 bis 2017 für Credit Suisse das Investment Banking Department in Deutschland und Österreich, das Fusionen und Übernahmen, Börsenplatzierungen und Unternehmensfinanzierungen betreut. Zuletzt hatte der Manager die Position des Executive Director und CIO bei der chinesischen Versicherungsgruppe Anbang Group inne.
„
Deutsche, nicht-börsennotierte Immobilienanlagevehikel erzielen die beste Performance seit 10 Jahren, zeigt der von INREV ermittelte „German Vehicles Annual Index 2018″“. Intreal hat eine ergänzende Analyse vorgenommen. Der Index bildet die Performance von in Deutschland ansässigen nicht-börsennotierten Immobilienanlageprodukten ab. Mit einer Gesamtrendite von 4,29% erreichte er 2017 ein Rekordergebnis.
„
Seit seinem Amtsantritt ist Deutsche Bank-Chef Christian Sewing vor allem mit Krisenmanagement beschäftigt.
In keiner anderen deutschen Stadt ist der Bankenmarkt härter umkämpft als in der Finanzmetropole Frankfurt. Dennoch gilt die Frankfurter Volksbank als wohl profitabelstes Primärinstitut im genossenschaftlichen Verbund.
Ein Mann, ein Wort. Was zur Hj.-Bilanz nur ein frommes Versprechen an die Aktionäre war, macht Hapag Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen jetzt wahr und schüttet erstmals seit Jahren eine Dividende aus. Mit 57 Cent pro Aktie sagt der CEO „Danke“ an die „Seenot-Retter“ um die Stadt Hamburg und Speditions-Milliardär Klaus-Michael Kühne, die seinen Kahn seit 2008 über Wasser halten.
„
Pudelwohl fühlt sich Helmut Schleweis in seiner neuen Rolle als Oberhaupt der deutschen Sparkassen-Familie. Wie im Fluge seien die Tage seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn verflogen, bekannte der neue DSGV-Präsident auf seiner ersten Bilanz-PK in Frankfurt. Gefüllt waren die ersten Wochen an der DSGV-Spitze vor allem mit dem Knüpfen von Kontakten zur Politik in Berlin und Brüssel sowie zu den Regulierungsbehörden. Als Sparkassen-Präsident stehen dem Neu-Berliner, der für das neue Amt extra seinen Wohnsitz von Heidelberg in die Hauptstadt verlegt hat, die Türen zu den Ministerien und Behörden meist weit offen.
„
Ein positives Bild für die Entwicklung der Immobilienmärkte liefert der weltweit synchronisierte Konjunkturaufschwung. Er biete laut JLL auch für 2018 eine starke Plattform für Investmentaktivitäten auf hohem Niveau. Das weltweite Immobilien-Transaktionsvolumen stieg im Q4 um 10% auf 228 Mrd. US-Dollar. Das Gesamtjahresvolumen erreichte 2017 ein Plus von 6% auf 698 Mrd. Dollar. Trotz der weltweiten politischen Unsicherheiten sei das Vertrauen der Investoren in die Performance des Immobiliensektors ungebrochen, resümiert JLL. Das Abschlussquartal habe sogar den Rekord von 2014 übertroffen.
Wenn am heutigen Montag der Fondsverband BVI seine Branchenstatistik 2017 vorlegt, wird sich zeigen, dass offene Immobilienfonds im Vergleich zu anderen Anlageklassen nicht wesentlich mehr Netto-Mittelaufkommen in Publikumsfonds verzeichnen konnten als ein Jahr zuvor (2016: 4,2 Mrd. Euro).
Es war kein leichter Gang für Joachim Faber. Nach einem turbulenten Jahr 2017 mit der gescheiterten Großfusion mit der Londoner LSE und dem Rücktritt des unter Insiderverdacht stehenden Vorstandschefs Carsten Kengeter kämpft der Oberaufseher der Deutschen Börse derzeit in zahlreichen Investorengesprächen um seine (befristete) Wiederwahl auf der HV im Mai. Viel Porzellan ist im vergangenen Jahr im Verhältnis zwischen der Deutschen Börse, dem Finanzplatz Frankfurt sowie den Aufsichtsbehörden zu Bruch gegangen, was nicht zuletzt auch Faber angelastet wird.
Deutschland ist das Land der Häuslebauer. Und wer baut, richtet auch ein. Das Wohl der deutschen Hersteller von Möbeln, Küchen und so genannter Weißer Ware hängt damit unmittelbar mit der hiesige Baukonjunktur zusammen. So kurbelte der jüngste Bauboom bei Firmen wie Germania, Leicht, Miele, Nobilia, Simatic oder auch der MHK Group des Küchen-Milliardärs Hans Strothoff, in den vergangenen drei Jahren kräftig die Umsätze an. 2017 war damit vorerst Schluss, wie der Branchenverband VDM kurz vor der int. Möbelmesse Imm Cologne (15. bis 21.1.) mitteilte. Die Inlandserlöse sanken bis Ende Oktober um 1%, während die Exporte um 1,3% zulegten. Unterm Strich stagnierte der Umsatz damit bei knapp 18 Mrd. Euro.
In der deutschen Finanzbranche gehen bis 2020 und darüber hinaus durch Digitalisierung (Commerzbank), Regulierung (MiFID II), Restrukturierungen (Deutsche Bank) und Fusionen (Postbank) zigtausende Jobs verloren, während die führenden Kanzleien und Beratungshäuser, allen voran KPMG, PwC, EY und Deloitte, weltweit, aber auch in Deutschland in großem Stil einstellen. So haben die „Big Four“ in Prüfung und Consulting allein hierzulande 6 800 neue Jobs geplant.
Kaum hat Telekom-Chef Tim Höttges die angestrebte Fusion mit dem US-Konkurrent Sprint für gescheitert erklärt, da streckt er die Fühler schon nach der nächsten Gelegenheit aus, um dem rosa Riesen Wachstum und Marktanteile zu sichern. Wie Höttges nun verlauten ließ, liebäugeln die Bonner mit einer Fusion ihrer niederländischen T-Mobile-Tochter mit der Mobilfunksparte des Rivalen Tele2 aus Schweden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen