ESG / Nachhaltigkeit

Aengevelt Research

Keine KI-Revolution in der Immobilienwirtschaft?

In der Immobilienwirtschaft verfügen laut einer aktuellen Umfrage des Process Management Real Estate Monitor (PMRE) derzeit erst 6% der Unternehmen über Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz (KI). Der Hauptgrund für die vergleichsweise geringe Diffusionsgeschwindigkeit in der Branche liegt nach Analysen von Aengevelt Research an ihrer sehr heterogenen Struktur.

Catella Research

Investoren rechnen nicht mit Marktbelebung vor 2025

Wenig Zuversicht zeigt auch eine Befragung von Catella Research bei Experten aus der Immobilienbranche. Den volkswirtschaftlichen Rahmen sehen 94% der Befragten rezessiv. Mögliche Risiken aus weiteren exogenen Schocks wie kriegerische Konflikte in Europa oder Asien und extreme Wetterereignisse bewerten 58% als recht hoch.

Europäische Büromärkte

JLL-Immobilienuhr zeigt vorsichtigen Optimismus

Die Mieten für das absolute Top-Segment der europäischen Büromärkte sind auch im letzten Quartal 2023 noch ein wenig gestiegen. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass in diesem Segment vor allem Neubauten vertreten sind, die sowohl den Anforderungen des flächenoptimierten New Work entsprechen als auch alle ESG-Kriterien erfüllen bzw. energetisch auf dem neuesten Stand sind.

Immobilien-Tagung

Quo Vadis 2024 – Die Molltöne überwiegen

„Reloading – die Stunde der Wegbereiter!“, lautete das Motto von „Quo Vadis 2024“, dem 34. Jahresauftakt für Immobilienentscheider des Heuer Dialogs. Der „Tschakka-Selbstmotivationsmoment“ blieb auf der traditionellen Tagung, für PLATOW-Leser nicht unerwartet, aus, berichten unsere Kollegen vor Ort.

Bankensektor

MaRisk – Nach der Novelle ist vor der Novelle

Wer sieben sagt, muss auch acht sagen. Dass die nächste Überarbeitung des Risiko-Rahmenwerks der BaFin gerade sechs Wochen nach dem Stichtag startet, zu dem die Neuerungen der siebten Novelle vollständig umgesetzt sein mussten, wirkt trotzdem etwas plötzlich.

Scope

Schlechte Zeiten für Geschlossene Fonds

Für Geschlossene Immobilienfonds könnten durchaus schwierige Zeiten anbrechen, wenn die Mietverträge im Laufe der nächsten Jahre auslaufen oder die finanzierenden Banken den Mietvertragsauslauf antizipieren. Erfahrungsgemäß führt der Blick auf Nachvermietungsrisiken und anstehende ESG-Investitionen schnell zu einem vorsorglichen Ausschüttungsstopp oder zu Bitten um Eigenkapitalnachschüsse.

PLATOW Börse Depotveränderung

Unsere Strategie zu Bilfinger

Mit Bilfinger holen wir uns einen Industriedienstleister ins Depot, dessen Neupositionierung uns sehr erfolgversprechend erscheint.

Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Bayern (VKB)
Versicherungen

Versicherungskammer kontert Rückversicherungspreise innovativ

Seit Jahren steigen die Rückversicherungspreise und üben Druck auf die Margen der Erstversicherer im Sachgeschäft aus. Das Top-Ten-Haus Versicherungskammer hat nun reagiert und einen Cat-Bond (Katastrophenanleihe, bei der die Zahlungsverpflichtungen vom Eintritt bestimmter Katastrophenereignisse abhängen) herausgegeben, erklärt Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer ggü. PLATOW im Gespräch.

Investments

DWS setzt auf Wohnen und Logistik

Das Research der DWS erwartet, dass Inflationsdruck, volatile Märkte, zunehmende geopolitische Instabilität, die Fortsetzung zweier großer Kriege und eine noch nie dagewesene Anzahl nationaler Wahlen die globalen Immobilienmärkte auch 2024 vor große Herausforderungen stellen werden. Dennoch bleibt die Deutsche Bank-Tochter eher optimistisch.

Finanzsektor

Ist „ESG“ schon erledigt?

Dass das Kürzel „ESG“ seine besten Tage hinter sich hat, dürfte inzwischen weitgehend Konsens sein. Die Anzahl der ESG-Fonds im US-Markt ist inzwischen rückläufig, nicht zuletzt wegen des zunehmenden politischen Gegenwinds.

Rechtsanwältin für Gesellschaftsrecht, Lucina Berger
Drei Fragen an ...

Was haben die Finanzaufseher in Sachen ESG und Greenwashing vor, Frau Berger?

Die einen würden den Finanzsektor am liebsten als Wunderwaffe gegen den menschengemachten Klimawandel einsetzen, die anderen halten ESG-Maßnahmen per se für übergriffig und nutzlos. Doch zwischen den Extrempositionen nimmt die Regulierung immer konkretere Formen an – der „Sustainable Finance“-Zug rollt. Wir haben Lucina Berger, Partnerin bei Hengeler Mueller, gefragt, womit die Branche 2024 rechnen muss.

Deal-Ticker

Kurz und kompakt – Spannende Mandate im Januar 2024

Investitionen in Geschäftsfelder der Zukunft, neue Kooperationen, Markteintritte sowie Geschäftsverlagerungen – Die Mandatspipeline der Kanzleien ist weiterhin gut gefüllt. Die aus unserer Sicht spannendsten Dealmeldungen hier kurz und kompakt für Sie aufbereitet.

Makler-Reports

Noch hält sich der Frankfurter Büromarkt erstaunlich stabil

Frankfurt als traditioneller deutscher Signature-Büroimmobilienmarkt mit hoher Volatilität steht unter besonderer Beobachtung. Die Mieter haben das höchste Anspruchsniveau in Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit. Auf der einen Seite ist Frankfurt damit führend im Bereich Zertifizierung. Auf der anderen Seite sind die Probleme anstehender Sanierungen zur Sicherstellung zukünftiger ESG-Standards am größten.

Bankensektor

Bankkarte aus 100% Holz könnte sich langfristig durchsetzen

Die DG Nexolution (DGX), Dienstleister der genossenschaftlichen Finanzgruppe, denkt in ihrem Bereich Payment langfristig und ist überzeugt, dass Giro- und Kreditkarten aus biologisch angebautem und zertifiziertem Holz die nachhaltigste Variante sind – noch vor recyceltem PVC (rPVC), Polymilchsäure (PLA) und Ozean-Plastik, die derzeit in unterschiedlichem Maße genutzt werden.

Commerzbank Zentrale in Frankfurt am Main
Bankensektor

Commerzbank macht beim Asset Management Ernst

Manfred Knof macht nach seinem Strategie-Update vom November 2023 jetzt Nägel mit Köpfen. Im Markt wurde bereits gemunkelt, dass der Commerzbank-CEO das ausbaufähige Asset-Management-Geschäft mit Akquisitionen stärken will.

JLL

Wohninvestmentmarkt – Noch schlimmer als befürchtet

Das von PLATOW schon im vergangenen Frühjahr vorgerechnete Drama im professionellen Wohninvestmentmarkt setzt sich noch schlimmer fort als befürchtet. Hierzu ein paar Eckdaten vorab, die wir uns eher aus den bunten Bildern herausgeklaubt haben als im Text lesen konnten. Der Durchschnittspreis pro verkaufter Wohneinheit ist in den JLL-Charts von über 180 000 Euro im Jahr 2021 auf ca. 110 000 Euro um sage und schreibe knapp 40% abgestürzt.

Bankensektor

PLATOW-Bankenumfrage – Das wird 2024 prägen

Digitalisierung/Künstliche Intelligenz, Kundenorientierung und die Zinsentwicklung sind die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren für 2024. Das sagen die neun führenden deutschen Banken, die PLATOW befragte. (APO-Bank, HASPA, DZ-Bank, ING, Unicredit (HVB), Santander, LBBW, Commerzbank, Deutsche Bank).

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