Venture Capital

Holding

HQ soll als Holding effizienter wachsen

Stefan Keitel ist den fünf noch lebenden Töchtern Harald Quandts, des Halbbruders von Herbert Quandt (BMW), schon seit vielen Jahren verbunden. Jetzt steht Keitel, der lange die Anlagestrategie der Deka verantwortete, ganz in den Diensten der Schwestern, allen voran Gabriele Quandt. Wie und warum es dazu kam, schilderte er in einem spannenden Vortrag beim PLATOW EURO FINANCE Family Office Forum.

Mandat

Clifford Chance schmiedet paneuropäischen Asset Manager

Der spanische Vermögensverwalter Altamar Capital Partners und der deutsche Asset Manager CAM Alternatives gehen künftig gemeinsame Wege. Für den Zusammenschluss holte Altamar ein Team der Sozietät Clifford Chance um die Partner Stefan Bruder (Corporate), Dominik Engl (Tax, beide Frankfurt), Gregor Evenkamp (Finance, München) sowie Javier Amantegui (Corporate, Madrid) an den Verhandlungstisch.

Kredittilgung

Goldgrube Inkasso – Regulierung und Corona nagen am Gewinn

Corona hat die Deutschen zu besseren Gläubigern gemacht; zumindest auf den ersten Blick. Statt in den Konsum, fließt viel mehr Geld als zu Beginn der Pandemie gedacht in die Kredittilgung, so Paul Jozefak im Gespräch mit PLATOW.

Mandat

Osborne Clarke bei Einstieg von Fidelity bei Berliner FinTech mandatiert

Ein Team der Sozietät Osborne Clarke hat den Einstieg des Asset Managers Fidelity Strategic Ventures beim Berliner Fintech-Unternehmen Moonfare begleitet. Die Federführung lag bei Partner Nicolas Gabrysch (Corporate/Venture Capital), ebenfalls eingebunden war Partner Konstantin Ewald (IT-Recht, beide Köln).

Philip Schwarz van Berk und Philip Mostertz
Fondsstandortgesetz

Attraktivitätsschub für den deutschen Venture-Capital-Markt

Die Bundesregierung hat am 20.1.21 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Fondsstandorts Deutschland (Fondsstandortgesetz – FoG) beschlossen, mit dem auch Vorgaben des EU-Rechts umgesetzt werden sollen. Der Fondsstandort Deutschland soll attraktiver und wettbewerbsfähiger werden.

Nikolaus v. Jacobs und Matthias Weingut
Venture Debt & Private Equity Growth

Wandeldarlehen als Option der Wachstumsfinanzierung

Das vor allem im Venture-Capital-Bereich beliebte Finanzierungsinstrument des klassischen Wandeldarlehens (Convertible Loan) bietet sich auch für Investitionen im Private-Equity-Sektor an. Interessant ist es insbesondere für Wachstumsinvestitionen (Growth Investments), wenn neben dem Lead-Investor eine weitere Kapitalquelle gesucht wird, insbesondere auch, um eine typische Fremdfinanzierung zu ersetzen.

Venture Capital und Private Equity

Investitionen in Wachstum

Neben der klassischen Fremdfinanzierung über Banken stellen Private-Equity- und Venture-Capital-Investoren eine wichtige Größe in der Unternehmensfinanzierung dar.

Versicherer

Signal Iduna – Hübsche Töchter bügeln Corona-Tief aus

Trotz gutem Neugeschäft bei Kranken- und Sachversicherung hat Corona im Ergebnis von Signal Iduna sichtbare Bremsspuren hinterlassen. Neben weniger Leben-Neugeschäft spielt dabei vor allem die Betriebsschließungsversicherung eine Rolle, wo die Dortmunder kulanter waren als der Wettbewerb und bei nur 0,5 Mio. Euro an Beiträgen jetzt über 50 Mio. Euro an Schäden verkraften müssen. Die übrigen Entlastungen bei Schäden helfen da nur bedingt (Bilanz-PK am 8.6.). Konzernchef Ulrich Leitermann bläst dennoch nicht Trübsal. Die Beiträge sind auf über 6 Mrd. Euro geklettert, was sogar für eine Rückkehr in die Top 10 der deutschen Assekuranz reichen könnte.

Nicht nur mit Tochter Foodora (siehe: Foto) startet Delivery Hero durch. Das Jungunternehmen wird jetzt auch zum Wagniskapitalgeber.
Lieferdienst

Delivery Hero schüttelt Startup-Image endgültig ab

Mit dem Aufstieg in den DAX im vergangenen August als Nachrücker für das Skandal-Unternehmen Wirecard krönte der Lieferkonzern Delivery Hero kaum zehn Jahre nach Gründung seine Wachstumsstory. Nun schüttelt das einstige Startup die letzten Reste des Gründerimages ab und wird vom Jungunternehmen zum professionellen Wagniskapitalgeber. Delivery Hero setzt eine eigene Venture Capital-Einheit auf. 50 Mio. Euro stehen für DX Ventures bereit.

Transfermeldung

Osborne Clarke ernennt neues Counsel-Trio

Osborne Clarke hat mit Wirkung zum 1.9.20 drei neue Counsel in Deutschland ernannt. Die Wahl fiel auf Christoph Kauffmann (Schieds- und Gerichtsverfahren), Florian Merkle (projektbezogene Steuerberatung, beide Köln) und den Berliner Venture Capital- und M&A-Experten Maximilian Vocke.

Kreditanstalt

KfW greift Startups mit 614 Mio. Euro unter die Arme

Weil die meisten Startups nicht länger als für ein paar Monate durchfinanziert sind, hat die Corona-Krise die Gründerszene von Beginn an tief erschüttert. Existenzsorgen machen die Runde und mit ihnen die bange Frage, ob die Pandemie nachhaltig der mühsam aufgebauten deutschen Gründer-Landschaft schaden würde und damit auch dem Technologiestandort Deutschland.

Mandat

Main Incubator setzt bei Fintech-Beteiligung auf FPS

Main Incubator, die Forschungs- und Entwicklungseinheit sowie Frühphaseninvestor der Commerzbank, hat gemeinsam mit der Venture Capital-Gesellschaft Forest Capital einen siebenstelligen Betrag in das Fintech-Startup 21strategies investiert. Für die rechtliche Beratung mandatierte Main Incubator ein Team der Kanzlei FPS um Partner Philipp Weber sowie die Anwälte Philipp Uhl (beide Gesellschaftsrecht/Venture Capital) und Christoph Süßenberger (IP/IT, alle Frankfurt).

Transfermeldung

FGvW expandiert in Berlin und Frankfurt

Friedrich Graf von Westphalen (FGvW) eröffnet zum 1.5.20 ein neues Büro in Berlin. Für den neuen Standort konnte FGvW ein Team um die bisherigen BRL-Partner Alexander Hartmann und Oliver Ehrmann gewinnen.

Peter Huber und Michael Schlitt
Gastbeitrag

Private Placements – Nicht nur etwas für US-Techs

Privatplatzierungen von Aktien bei Investoren im Vorfeld des Börsengangs gehören bei Tech-IPOs nicht nur in den USA, sondern auch zunehmend in Europa zum Standard-Repertoire. Dabei sind zwei Ausprägungen von Private Placements anzutreffen: Entweder platziert die Gesellschaft selbst neue, im Rahmen einer Kapitalerhöhung geschaffene Anteile oder die Gesellschafter veräußern bestehende Anteile an der Gesellschaft. Im ersten Fall (dem sog. Primary) erhält die Gesellschaft den Veräußerungserlös, im zweiten Fall (dem sog. Secondary) erhalten die veräußernden Gesellschafter den Erlös. Häufig werden auch beide Spielarten kombiniert. Ein Überblick von Peter Huber und Michael Schlitt, Partner der Sozietät Hogan Lovells.

Kapitalanlage

Private Equity – Qualität vor Quantität

Die Zeit für alternative Anlagen ist längst reif. Neben Aktien und Immobilien entwickelt sich Private Equity (PE) zu einem massentauglichen Asset, auch dank der Digitalisierung. So bieten Startups wie die Online-Plattform Moonfare Privatkunden Investments in große US-Venture-Capital-Fonds an.

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